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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 3. 8. 1900
Schnitzler, Arthur
Bad Ischl
Empfang: 4. 8. 1900
Beer-Hofmann, Richard
Altaussee
Textzeuge 1
Signatur U.S.A., Yale, Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale Collection of German Literature, MSS 31
Typ Brief
Beschreibung 2 Blätter, 7 Seiten, Kuvert, 1.702 Zeichen
Handschrift Bleistift, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Versand Stempel 1:
  • Ort: Ischl
  • Datum: 3. 3. 1900
  • Zeit: 2–3N
Stempel 2:
Beer-Hofmann mit Bleistift am Umschlag eine Notiz in Lateinschrift: »|Tuch 20 / Karten 40 / Rahmen 18 / 40«
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler, Richard Beer-Hofmann: Briefwechsel 1891–1931. Herausgegeben von Konstanze Fliedl. Wien, Zürich: Europaverlag 1992, S. 149–151.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 3. 8. 1900. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01063.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01063«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 3. 8. 1900

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Weiteres

Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 3. 8. 1900

|Herrn Dr. Rich. Beer-Hofmann

3. 8. 900.
|lieber Richard, ich kann den Vortheil Ihres neuen Vorschlages nicht einsehn. Das missliche daran ist: doch per Bahn nach Jenbach fahren müsssen, dann wieder von Sterzing nach Innsbruck zurück müssen. Vergessen Sie nicht, unsre Absicht ist: von Zell a/See nach Innsbruck, auf einem neuen Weg, zu kommen. |Überdies kostet Ihre Tour 1 Tag mehr, u. Kerr möchte uns in Innsbruck treffen.
Nach meinem Reisebuch bietet das Pfitscher Joch kaum mehr als Krimml und Gerlos, und die Sache ist weit bequemer.
Ich schlage also vor:
Salzburg ab Montag (spätestens Dinstag) Nachmittag 3.12.
|Ankunft Zell am See 5.43.
Übernachten.
Dinstag. (resp. Mittwoch)
Spazierg Moserboden, zurück Kesselfall, bis Zell am See
Bahn (4.50 nach Krimml)
Übernachten.
Mittwoch (resp Donn) Krimml Gerlos (Fußpartie – 4 Stunden)
GerlosZell (Zillerthal) 4 Stunden
ZellJenbach (Wagen)
abds Innsbruck, 4 Stunden.
|Das Pfitscher Joch ist einfach »lohnend«, hat nicht einmal einen Stern! – und ist viel schwerer als Gerlos. –
Was nun die Schweiz anbelangt: Übergang direct nach Klosters dem Überg nach Küblis vorzuziehn, da wir jedenfalls nach Klosters |und von da nach Davosssen; von da Flüelapass nach Samaden u Pontresina. (Fahrstrasse)
– Im übrigen werden wir keinen Richter brauchen, dagegen Träger. –
Georg H. wird fassicher nicht mitkommen, obwohl ich ihn auf den Knieen beschworen habe. Mensch|licher Voraussicht nach (fassen Sie dieses »Mensch-« nicht falsch auf) werd’ ich Sonntag den 12. in Salzburg sein. Ich bin sehr dafür, schon Montag abzufahren.
Von Schwarzk. u Salten noch keine Nachricht. Auch von Paul G. nichts neues. –
|Leben Sie wohl. –
Herzlichst Ihr
Arthur
Hugo hat mir geschrieben ist wohl schon in Salzburg bleibt bis 15. Er schrieb mir auch von seiner Verlobung.
    Bildrechte © Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale