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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 18. 7. [1900]
Goldmann, Paul
Berlin
Empfang: [19. 7. 1900 – 23. 7. 1900?]
Schnitzler, Arthur
Reichenau an der Rax
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3170
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.025 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift das Jahr »900« vermerkt
2) mit rotem Buntstift zwei Unterstreichungen

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 18. 7. [1900]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02924.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02924«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Mittwoch, 18. 7. 1900

Aufenthaltsorte
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Mikroverfilmung des Nachlasses

Mappe A152

Datierte Handschrift von Leutnant Gustl

Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 18. 7. [1900]

Berlin, 18. Juli.

Mein lieber Freund,

Mit der Fußparthie, wie Du sie entworfen hast, und mit dem Zusammentreffen in Innsbruck bin ich einverstanden, – vorausgesetzt, daß ich überhaupt fortkomme, was durch die chinesischen Ereignisse immer fraglicher wird. Ich habe noch nicht einmal um Urlaub geschrieben. Immerhin hoffe ich, zum 15. August fortzukommen. Laß’ mich Deine Adresse wissen, damit ich Dir das Nähere telegraphisch oder brieflich mittheilen kann.
Von Kerr hatte ich heut eine Karte mit der Bitte, ihm nach Riva (Gardasee) zu |schreiben. Er sagt, er erwarte von Dir Nachricht, und wird jedenfalls pünktlich beim Rendezvous in Innsbruck sein. Bitte, schreib’ ihm sofort.
Daß Hirschfeld mitgeht, ist mir nicht sympathisch. Er soll doch lieber zu Hause bleiben und »Milieu-Stücke« schreiben.
Wenn das Schauspielhaus Dein Stück refüsiren sollte, was noch gar nicht ausgemacht ist, so versuchen wir es beim Berliner Theater, wo ich die Annahme für sicher halte.
|Für heut nur dieses Wenige. Ich habe unmenschlich viel zu thun.
Viele treue Grüße!
Dein
Paul Goldmann.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar