|mein lieber Hermann, es handelt sich um nichts wichtiges; vielleicht
kann ich also Dienstg Vormittg zu dir –
ohne dich im geringsten zu binden. Eines kann ich dir
vielleicht gleich hier sagen, wobei ich dich bitte, gelegentlich zu Bukovis davon zu reden.
Mein Einakterabend wird bestehen aus »Literatur«, einem andern, der halb fertig ist
ziemlich phantastisch und |einem dritten – den ich noch nicht begonnen habe. –
Dagegen soll Marionetten (das hier bestimmt gut wirken wird, in guter Darstellung) da es doch als sagen wir Literatursatire nur einen kleinen Kreis interessiren kann) lieber an dem
Abend gegeben werden, wo der Kakadu aufgeführt
wird. Also irgend was von einem andern (man |sprach mir von »Fastnacht«) dann Kakadu, am Schluss Marionetten.
Nun, darüber und über einiges andere nächstens.
Viele herzliche Grüße
dein
ArthurSch
dein
ArthurSch
Bildrechte © Theatermuseum, Wien