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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 21. 3. [1901]
Goldmann, Paul
Berlin
Empfang: [22. 3. 1901 – 25. 3. 1901?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3171
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 926 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift das Jahr »901« vermerkt
2) mit rotem Buntstift vier Unterstreichungen

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 21. 3. [1901]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03062.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03062«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 21. 3. 1901

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 21. 3. [1901]

Berlin, 21. März.

Mein lieber Freund,

Reise glücklich! Komm gesund wieder! Und grüße mir das Land der Sehnsucht! Ich wollte, ich könnte mit.
Hier nichts Neues. Wenn ich nicht irre, hat Frau Frida Strindberg hier mit dem jungen Hans Heinz Evers schleunigst ein Verhältniß angefangen.
Daß die Triesch im Sommer mit uns kommen soll, ist mir gar nicht recht. Sie hat einfach dekretirt, daß |sie mitkommen wird, ohne viel zu fragen. Wenn Du willst, daß sie kommt, – meinetwegen! Einstweilen kann man immerhin »Ja« sagen. Im letzten Moment gibt es Ausreden genug.
Grüße an die Grünethorgasse! Ich schreibe nächstens an diese Adresse. Habe einstweilen wenig Zeit.
Darum auch für Dich nur diese eiligen Zeilen. Ich |drücke Dir herzlichst die Hand.
Dein
Paul Goldmann
Dora Speyer kennen gelernt. Ist noch immer sehr in Dich verliebt. Mein Herz hat sie zu gewinnen versucht, indem sie von Hoffmannsthal und Wassermann schwärmte. Das ist nicht ganz der richtige Weg.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar