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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 28. 10. 1901
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [28. 10. 1901 – 1. 11. 1901?]
Bahr, Hermann
Wien
Textzeuge 1
Signatur A, Wien, Theatermuseum, HS AM 23347 Ba
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 996 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung 1) Lochung
2) mit Bleistift von unbekannter Hand datiert: »26 X. 01«
Veröffentlichung 1
28. 10. 1901. In: Arthur Schnitzler: The Letters of Arthur Schnitzler to Hermann Bahr. Edited, annotated, and with an introduction, by Donald G. Daviau. Chapel Hill: The University of North Carolina Press 1978, S. 72 (University of North Carolina studies in the Germanic languages and literatures, 89).
Veröffentlichung 2
Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein 2018, S. 217.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 28. 10. 1901. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01185.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01185«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01185.html |titel=Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 28. 10. 1901 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1901-10-28 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 28. 10. 1901

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Weiteres

Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 28. 10. 1901

|lieber Hermann,

aus deinem lieben Brief entnehme ich u. a. dss Berger hier war. Ist er noch in Wien? (Er schrieb mir eine Karte (aus Hamburg), dss er mich persönlich sprechen wollte, in Angelegenheit der Stücke.) –
Die Dolchdame ist gewiss ein schweres scenisches |Ding; aber so weit sind wir heute doch schon in diesen Sachen, dss es unbedingt gehen muss. –
Bukovics hat mich neulich mit der Aussicht entlassen, dss er über die Besetz nachdenken werde. Du hast ja recht; ich muss energischer mit ihm sein, aber mir fehlt die rechte Begeisterung für die voraussichtliche Volks|theateraufführg. Nun es bleibt mir ja nichts andres übrig. Ich werde nächstens »stürmisch« einen Contract mit einer Million Poenale verlangen.
– Wie man die »Literatur« so besonders gut finden kann, versteh ich absolut nicht; mein faible sind die »lebendigen Stunden
Kainz wollte am 5. den Gustl |lesen; aber Herr Gutmann hat Angst gehabt. Ich werde anfangen, die militärische Verachtg gegen das Civil zu theilen.
Herzlichst dein
Arthur
28. X. 901.
    Bildrechte © Theatermuseum, Wien