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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 27. 10. 1901
Bahr, Hermann
Wien
Empfang: [27. 10. 1901 – 31. 10. 1901?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 5b
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 723 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift die Jahreszahl »901« ergänzt
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »82«
Veröffentlichung 1
Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein 2018, S. 216–217.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 27. 10. [1901]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01184.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01184«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01184.html |titel=Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 27. 10. [1901] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1901-10-27 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Sonntag, 27. 10. 1901

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Weiteres

Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 27. 10. [1901]

|27. 10.

Lieber Arthur!

Für Deinen lieben Brief danke ich Dir sehr. – Die Pantomime finde ich sehr, sehr schlecht; ich habe sie nur abgedruckt, um den Berlinern mitzutheilen, daß ich schon 1892 en plein naturalisme Pantomimen gemacht habe (wie übrigens Du und Hugo und Richard auch).
|Mit Baron Berger habe ich lange über Deine Stücke gesprochen: er hält die »letzten Masken« und »Literatur« für »Meisterwerke ersten Ranges«, während er für das Scenische der »Frau mit dem Dolch« Angst zu haben scheint.
Wenn Du mit Bukovics nicht energischer bist, sage ich Dir |voraus, daß Du in dieser Saison nicht mehr dran kommst.
Rasend war ich über Goldmanns Feuilleton »Einsame Menschen«. Das sollte wirklich polizeilich verboten sein.
Herzlichst
Dein
Hermann
    Bildrechte © University Library, Cambridge