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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 30. 3. 1902
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [30. 3. 1902 – 3. 4. 1902?]
Bahr, Hermann
Wien
Textzeuge 1
Signatur A, Wien, Theatermuseum, HS AM 23350 Ba
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 962 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung 1) Lochung
2) mit Bleistift von unbekannter Hand ergänzt: »Charfreitag«
Veröffentlichung 1
[28. 3.] 1902. In: Arthur Schnitzler: The Letters of Arthur Schnitzler to Hermann Bahr. Edited, annotated, and with an introduction, by Donald G. Daviau. Chapel Hill: The University of North Carolina Press 1978, S. 74–75 (University of North Carolina studies in the Germanic languages and literatures, 89).
Veröffentlichung 2
Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein 2018, S. 227–228.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 30. 3. 1902. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01212.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01212«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01212.html |titel=Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 30. 3. 1902 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1902-03-30 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Sonntag, 30. 3. 1902

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Weiteres

Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 30. 3. 1902

|Ostersonntag 1902

lieber Hermann,

eine Dame bringt mir beiliegende 2 Skizzen, der Verfasser hat die Absicht Journalist zu werden. Ich soll ihn protegiren. Was anders soll er noch nicht geschrieben haben. Auf dich hab ich so viel Einfluss, ich soll’s dir doch einfach schicken.
Ich thue das, nicht ohne mich für diese Inanspruchnahme deiner Zeit gebührend zu entschuldigen. Aber ich denke, in 3 Minuten hast du die Werke des jungen Manns gelesen, und wir sind (bis auf weiteres) von dem Verdacht befreit, |die »Jungen« zu unterdrücken.
Wenn du mir überdies in 3 Worten dein Urtheil über die Leistungen dieses Herrn kundgibst, in einem Brief, den ich der Dame gleich zeigen kann, u. mit deiner ganzen Aufrichtigkeit, die in diesem Fall besonders nützlich, ja nothwendig wäre, so bin ich dir sehr verbunden. –
In Venedig sollen die Blattern sein. Man müßte sich für alle Fälle impfen lassen, eh man hinunter|radelt.
Ich seh dich übrigens bei der »Kraft«probe.
Herzlichst der Deine
Arth Sch
    Bildrechte © Theatermuseum, Wien