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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: [25.? 11. 1902]
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [25. 11. 1902 – 29. 11. 1902?]
Hofmannsthal, Hugo von
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Frankfurt am Main, Freies Deutsches Hochstift, Hs-30885,100
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 971 Zeichen
Handschrift Bleistift, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand datiert: »1906??«
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 164.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, [25.? 11. 1902]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01252.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01252«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01252.html |titel=Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, [25.? 11. 1902] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1902-11-25 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Dienstag, 25. 11. 1902

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, [25.? 11. 1902]

|lieber Hugo, ich habe, da auch ich keine andre Adresse weiss, den Brief in die Direktion des Burg. Th. geschickt.
– Es ist jetzt mit dem Landfahren, besonders abends keine sehr begeisternde Sache; es wäre mir schon lieber, wenn ich Sie, gelegentlich einer Wienfahrt, vorerst einmal hier zu sehen u zu sprechen bekäme. – Natürlich fahr ich, wenn die Hauptmanngeschichte zu Stande kommt, mit ihm zu Ihnen |hinaus. –
Ich freue mich auf Ihr Stück. – Ich habe gestern die Skizze des meinen – denn ich kann es in keiner Weise ausgeführt nennen, – zu Ende dictirt, und ein schwerer Grundfehler des ganzen, der nun mit Evidenz zu Tage trat, hat mich auffallend tief verstimmt; – mich in die Nacht und in meine Träume wie ein wirkliches Unglück ver|folgt. Solche Dinge haben natürlich immer ihren Sinn: Mängel eines Werks, die man so schmerzlich empfindet, sind immer Mängel des eigenen Wesens, auf die man in dieser geheimnisvollen Weise geleitet wird.
– Leben Sie wohl. Auf bald.
Herzlichst Ihr
A.
    Bildrechte © Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main