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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 9. 11. 1903
Bahr, Hermann
Wien
Empfang: [9. 11. 1903 – 13. 11. 1903?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 5b
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.336 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »102«
Veröffentlichung 1
Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein 2018, S. 277–278.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 9. 11. 1903. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01337.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01337«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 9. 11. 1903

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Weiteres

Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 9. 11. 1903

|9. 11. 03

Lieber Arthur!

Ich habe gestern Dein »Excentric« vorgelesen und die Leute haben über das liebenswürdige Fräulein de la Rosière so gebrüllt, daß ich wirklich bisweilen eine Minute lang warten mußte, bis sie sich so weit gefaßt hatten, mich wieder anzuhören. Die Geschichte ist köstlich und zum Vorlesen ideal. Ich schicke Dir das Heft mit derselben Post zurück, ich habe mir die betr. Nummer der Jugend bereits verschafft.
Noch etwas, ganz aufrichtig. Da Du keine Sitze von mir verlangt hast, habe ich Dir keine geschickt, weil mir das von mir immer so furchtbar aufdringlich vorkommt, Jemandem ungebeten Sitze zu schicken, der dann am End ersseine Köchin anflehen muß, sie zu benützen.
|Anbei findest Du den Rekours, der am 5. d. der Statthalterei überreicht worden ist. Er ist von mir mit Burckhard berathen und dann von diesem verfaßt worden, was aber, nach seinem Wunsch, nicht bekannt werden soll. Versuche, den Rekurs in irgend eine Wiener Zeitung zu bringen, sind durchaus misglückt. Überlege, ob Du ihn eventuell der nächsten Auflage des Reigens vordrucken würdest. Sag aber nur offen Nein, wenn es Dir nicht paßt.
Salten tust Du glaub ich unrecht. Du mußt nur doch die für ihn unglaublich heikle und gefährliche Situation bedenken, in der er geschrieben hat. Aber darüber mündlich.
Mit den besten Grüßen an Deine Frau
herzlichst Dein
Hermann
    Bildrechte © University Library, Cambridge