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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 4. 1. 1904
Blei, Franz
München
Empfang: [5. 1. 1904 – 9. 1. 1904?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 14
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.071 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift beschriftet: »Blei« und datiert: »4. 1. 904«
2) mit rotem Buntstift mehrere Unterstreichungen
Ordnung 1) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »«
2) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »3«

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Franz Blei an Arthur Schnitzler, 4. 1. 1904. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01356.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01356«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 4. 1. 1904

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Eugen Deimel, 4.1.1904

Quelle: Heinz P. Adamek (Hg.): In die Neue Welt... Arthur Schnitzler - Eugen Deimel. Briefwechsel. Holzhausen Verlag: Wien 2003

Weiteres

Franz Blei an Arthur Schnitzler, 4. 1. 1904

Verehrter Herr Doktor,

meine unvorhergesehene frühe Abreise von Wien liess es nicht dazu kommen, dass ich Sie, wie ich so gern gethan hätte, besuchte. Was mir sehr leid thut.
Heute schreibt mir Miss Johnson, Oxford, dass Ihr englischer Verleger »distinctly shady« sei, was sie in Ihrem wie in ihrem Interesse bedauert. Doch lässt sie sich dadurch nicht abhalten, die angefangene Übertragung des »Grünen Kakadu« |zu beenden, aus Freude an der Sache, denn ihr Honorar sei eine leere Versprechung. Ich berichte damit nur was die Dame schreibt und kann meinerseits nur sagen, dass sie soweit ich sie kenne, recht haben wird wenn sie den Verleger nicht reputable findet. Für die Zukunft möchte ich Ihnen Heinemann, den ich persönlich und als einen sehr noblen Geschäftsmann |kenne, anempfehlen. Wenn Sie Miss Johnson die Übersetzung Ihrer Novellen anvertrauen, werden Sie dazu in W. Heinemann einen in jeder Beziehung vortrefflichen Verleger haben, sowohl was Reputation als Ausstattung als besonders Honorar betrifft.
Mit bestem Gruss
Ihr ganz ergebener
Dr Franz Blei
4. 1. 1904
    Bildrechte © University Library, Cambridge