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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 24. 1. 1904
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: 25. 1. 1904
Conrad, Michael Georg
München
Textzeuge 1
Signatur D, München, Monacensia, Schnitzler, Arthur A I/2
Typ Kartenbrief
Beschreibung 674 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Versand Stempel 1:
  • Ort: Wien
  • Zeit: 4–5 N
Stempel 2:
Conrad mit Bleistift beschriftet: »Artur Schnitzler«

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Michael Georg Conrad, 24. 1. 1904. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01363.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01363«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01363.html |titel=Arthur Schnitzler an Michael Georg Conrad, 24. 1. 1904 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1904-01-24 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Sonntag, 24. 1. 1904

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Interviews
Wiener Schnitzler
Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Arthur Schnitzler an Michael Georg Conrad, 24. 1. 1904

|Herrn
M. G. Conrad

lieber Herr Conrad, ich habe das Buch der Frau Knorr Schmidt erhalten u mancherlei Blicke hinein gethan – der Arzt in mir regt sich und meint: man dürfe über dergleichen Imanationen nicht urtheilen, ehe man mehr über das betreffende Individium erfährt oder es wirklich als ganzes kennen lernt. Als »Fall« wäre die Sache vielleicht interessant.
Im übrigen: Können Sie sich talentlose Geister vorstellen? Oder Gespenster, die abgestandene Witze machen? Wenn ich mich entschließen sollte, an einen Geist zu glauben, so müßte er sich schon die Mühe machen, ein Genie zu sein. –
Herzliche Grüße.Ihr
ArthurSchnitzler
    Bildrechte © Monacensia, München