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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 15. 2. 1904
Bahr, Hermann
Opatija
Empfang: 17. 2. 04
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 5b
Typ Kartenbrief
Beschreibung 737 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Versand Stempel 1:
Stempel 2:
  • Ort: 18/1 Wien
  • Datum: 17. 2. 04
  • Zeit: 8.V
  • Vorgang: Bestellt
Schnitzler mit rotem Buntstift eine Unterstreichung
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »111«
Veröffentlichung 1
Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein 2018, S. 300.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 15. 2. 1904. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01373.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01373«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01373.html |titel=Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 15. 2. 1904 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1904-02-15 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 15. 2. 1904

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Schnitzler/Bahr
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Weiteres

Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 15. 2. 1904

|Herrn Dr Arthur Schnitzler

|15. 2. 04
Abbazia Hot. Guarnero

Lieber Arthur!

Ich kam heut hier an und weil der Trebitsch, der mir ein Telegramm versprochen, es verbummelt hat, ließ ich mich verleiten, in den Wiener Zeitungen nachzusehen, deren Ton aber so hundsgemein ist, daß ich ihn physisch nicht mehr vertrage. Und nun nachdem ich mich unsinnig geärgert hab, weiß ich zudem natürlich gar nichts: wars ein Erfolg, wars keiner? Ich weiß aber, daß das Stück zu Deinen schönsten und reinsten Arbeiten gehört, und ich mein, wir sollten uns überhaupt nicht mehr zu Erfolgen, sondern zu den Werken, die uns etwas sind, gratulieren. Mir ist der »einsame Weg« in seinen Hauptgestalten und ihrem Erleben sehr viel.
Herzlichst Dein Hermann
    Bildrechte © University Library, Cambridge