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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 21. 8. 1904
Hofmannsthal, Hugo von
Bad Aussee
Empfang: [22. 8. 1904 – 26. 8. 1904?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 43
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.275 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift die Jahreszahl ergänzt: »904«
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »234«
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 199.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 21. 8. [1904]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01431.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01431«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Sonntag, 21. 8. 1904

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 21. 8. [1904]

|Ramgut 21 VIII.

lieber,

das scheint sich ja sehr schön zu treffen. Gerty ist auf jeden Fall sehr froh mit Ihnen zu fahren und würde dafür eventuell bis zum 5ten warten. Viel lieber wäre es ihr freilich, den 2ten oder 3ten zu fahren, was auch wohl möglich sein wird, da mir Idchen Grünwald |heute aus Haarlem anzeigt dassie pünktlich den 26ten zurück sein wird.So werden wir dann hoffentlich eine schöne Woche zusammen haben. Nur dürfte ich mich kaum in Ischl selber niederlassen, wo ich mit Sicherheit Migraine bekomme, sondern nahe davon, etwa am Wolfgangsee. Wie schön |aber wenn wir doch ein paar Tage im gleichen Hôtel wären. Nur Ischl ist mir absolut unerträglich, wegen des Klimas und wegen der Gesichter der Leute die ich immer weniger vertrage.
Mein Aufenthalt ist nicht durch die Rückkehr nach Rodaun begrenzt, sondern durch den Wunsch, ungefähr |15ten oder 16ten September für einen ruhigen mehrwöchentlichen Aufenthalt in Venedig einzutreffen. Denn das ist die Stadt meiner arbeitsamsten Arbeit, meiner concentriertesten Concentration und meiner einfältigsten Einfälle, und so hoffe ich denn dort wieder ein nicht ganz sterbliches Drama aufs erbleichende Papier zu schleudern. Wir nehmen den Weg dorthin etwa über Trient und durchs val sugana, und so ist man etwa bis Bozen zusammen. Ei, niedlich!
Ihr Hugo
    Bildrechte © University Library, Cambridge