Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: [24. 8. 1904]
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [24. 8. 1904 – 28. 8. 1904?]
Hofmannsthal, Hugo von
Textzeuge 1
Signatur D, Frankfurt am Main, Freies Deutsches Hochstift, Hs-30885,113
Typ Brief
Beschreibung 2 Blätter, 6 Seiten, 1.912 Zeichen
Handschrift Bleistift, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung mit Bleistift von Schnitzler – mutmaßlich bei der Durchsicht der Briefe 1929 – beide Blätter datiert: »24/8 904« respektive »24/8 04« und das zweite Blatt auch mit »II« kenntlich gemacht
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 200.

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, [24. 8. 1904]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01432.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01432«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01432.html |titel=Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, [24. 8. 1904] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1904-08-24 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Mittwoch, 24. 8. 1904

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Weiteres

Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, [24. 8. 1904]

|lieber Hugo, wenn es irgend möglich ist, so werden wir am 3. bereit sein – jedenfalls wird es Gerty 3–4 Tage früher wissen. Wir wollen jedenfalls einige Zeit in Ischl bleiben; ja unsre eigentliche Absicht war, uns dort in Ruhe niederzulassen und von dort hie u da auszufliegen. Die Hotels an den Salzk.gutseen sind mir soweit ich sie kenne, zuwider, und ich denke, wir werden uns ev. auf Salz|burg einigen? Ich denke ja, Gerty bleibt auch ein paar Tage bei ihrer Mama in Ischl, und Sie holen sie mindestens ab? Oder sind in Ischl, wenn sie ankommt? Oder kommen aus Aussee auf ein paar Stunden herüber, bei welcher Gelegenheit man weiteres besprechen könnte? – Außer Ischl hatten wir auch Salegg (bei Waidbruck) in |Erwägung gezogen, wegen der, von Olga u mir sehr ersehnten (mäßigen) Höhe und Stille. Salegg hätte dann auch den Vortheil, wenn der Herbst mit Macht hereinbricht, dass man Bozen, Meran ganz nahe hat. –
Worauf ich einigermaßen rechne ist aber ganz besonders irgend eine kleine Radtour, die wir, Sie und ich, machen könnten, so von 2–3 Tagen, oder 2 kleinere, |in welchem Betracht ich die ego- u olgaistische Hoffnung nicht unterdrücken kann, dass während dieser Zeit Olga u Gerty zusammen sind oder uns gar auf hohem Einspänner vorausrasen?
– Aber all dies eignet sich zu mündlicher Verständigg; für heute möcht ich nur wissen, wann ich Sie in Ischl sprechen werde, den Fall gesetzt, dass wir am 3. Nachmittag dortselbst eintreffen
|Noch eines; Gerty wird ja wahrscheinlich in Wien zu thun haben; es wäre sehr hübsch von ihr, wenn sie, wann es ihr beliebt bei uns speisen wollte; wir bitten um eine vorherige telegr. Verständigung. –
Mir ginge es ganz gut, wenn ich nicht einen etwas hartnäckigen Bronchialkatarrh hätte; der übrigens vielleicht noch in meinen Septemberplänen eine kleine Rolle wird spielen müssen. –
|Und Richard? – Wird er zu bewegen sein, nach Ischl oder Salzburg? zu kommen? Jedenfalls möcht ich ihn sehn – sein Stück hören. –
Herzliche Grüße.
Ihr A.
    Bildrechte © Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main