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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 15. 11. 1904
Schnitzler, Arthur
Berlin
Empfang: 16. 11. 1904
Beer-Hofmann, Richard
Rodaun
Textzeuge 1
Signatur U.S.A., Yale, Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale Collection of German Literature, MSS 31
Typ Briefkarte
Beschreibung 2 Karten, Kuvert, 1.215 Zeichen
Handschrift Bleistift, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Versand Stempel 1:
Stempel 2:
  • Ort: Rodaun
  • Datum: 16 11 04
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler: Briefe. In: Die Neue Rundschau, Bd. 68 (1957) Nr. 1, S. 93.
Veröffentlichung 2
Arthur Schnitzler: Briefe 1875–1912. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1981, S. 493.
Veröffentlichung 3
Arthur Schnitzler, Richard Beer-Hofmann: Briefwechsel 1891–1931. Herausgegeben von Konstanze Fliedl. Wien, Zürich: Europaverlag 1992, S. 170.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 15. 11. 1904. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01471.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01471«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Dienstag, 15. 11. 1904

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Kulturveranstaltungen
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Olga Schnitzler, 15. 11. 1904

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1875–1912. Hrsg. v. Therese Nickl u. Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1981.

Weiteres

Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 15. 11. 1904

|Ich wach!
Conrad Uhl’s Hotel Bristol
|Herrn Dr. Richard Beer-Hofmann
bei Wien

|15/11 904
Ich wach! Conrad Uhl’s Hotel Bristol
lieber Richard, telegram haben Sie wohl vom Theater aus bekommen: Freitag Samstag Arrangirprobe. Meine Premiere Dinstag; ich liess es Ihnen auch telegraphiren weil Sie am Ende, wenn es bei Freitag geblieben wäre, um einen Tag früher gekommen wären. –
Carlton Hotel soll, wie mir |Reinhardt, der dort wohnt, sagt, nichts rechtes sein; räth es Ihnen nicht.
Ich wohne Bristol, es befriedigt mich von allen Berliner Hotels doch am meisten. Hoffentlich auf Wiedersehen.
Moissi, den ich gestern zum ersten Mal im Kakadu proben sah, eins der augenfälligsten Talente, das mir in der |letzten Zeit untergekommen ist. Als Henri kann er übrigens seine Fehler zu Tugenden ausnützen (was übrigens auch ein Talent ist.). Für den Filipp dürfte ihm wohl das wie soll ich sagen Höfische fehlen; aber er issehr lenksam, und das absolute seiner Begabung innerhalb |des hier (und anderswo) grassirenden Mittelmaßes müßte jedem Vernünftigen wohlthun. Seine Aussprache ist ja sehr fremdartig – aber sobald man sie gewöhnt, wirkt sie (auf mich wenigstens) beinah als ein Reiz mehr. Natürlich ist es denkbar, dass ihn das Publikum anfangs auslacht. Mit diesem Trost will ich schließen.
Ihr A.
    Bildrechte © Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale