Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: [7. 8. 1905]
Hofmannsthal, Hugo von
Wien
Empfang: [7. 8. 1905 – 11. 8. 1905?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur UK, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 43b/1
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.330 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift datiert: »7/8 905«
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »257 257a«
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 212.
Veröffentlichung 2
Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein 2018, S. 349.

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, [7. 8. 1905]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01539.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01539«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01539.html |titel=Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, [7. 8. 1905] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1905-08-07 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 7. 8. 1905

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Weiteres

Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, [7. 8. 1905]

|Montag früh

mein lieber Arthur,

wir freuen uns ja ssehr, Euch Freitag hier zu sehen, aber ich will Ihnen doch sagen – um es durch Aussprechen loszuwerden, dass mich dies Hinausschieben um eine Woche heftig, vielleicht unverhältnismäßig heftig verstimmt hat. Sie können allerdings nicht wissen, |dass ich aus gewissen Arbeitsgründen Sonntag schon wieder abreise und man sich daher knapp einmal sehen wird, in Monaten – aber davon abgesehen, ganz an und für sich betrachtet: man sitzt auf der elenden Waffenübung, freut sich ssehr auf die paar Menschen |die man dann wiedersehen kann – Richard kann ich nicht rechnen, bis er wieder normaler und gesünder wird, Bahr ist verschollen – kommt dann zurück, sehnt sich sehr, in andere Dinge wieder hineinzukommen (Sie ahnen nicht, wie einem solche vier Wochen den Kopf verderben können), telegrafirt |in der ersten halben Stunde, hofft doch ein bischen, dass der Andere auch irgend etwas von dieser Ungeduld hat, hofft in diesem Fall, es wird heißen: übermorgen kommen wir zu Euch und dann müssen Sie zu mir kommen ich lese Ihnen was vor . . .  und dann bekommt man eine Antwort, aus der man ssehr spürt, dass der andere sich nicht will aus seiner »Einteilung« bringen lassen. Ich bin etwas traurig darüber. Wahrscheinlich ist das ganz dumm, aber es ist vielleicht das Resultat von 200 kleinen Dingen.
Ihr Hugo.
    Bildrechte © University Library, Cambridge