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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 18. 9. 1905
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: 19. 9. 05
Bahr, Hermann
Wien
Textzeuge 1
Signatur A, Wien, Theatermuseum, HS AM 23377 Ba
Typ Kartenbrief
Beschreibung 864 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Versand Stempel 1:
  • Ort: Wien
  • Datum: 19. IX. 05
Stempel 2:
Ordnung Lochung
Veröffentlichung 1
18. 9. 1905. In: Arthur Schnitzler: The Letters of Arthur Schnitzler to Hermann Bahr. Edited, annotated, and with an introduction, by Donald G. Daviau. Chapel Hill: The University of North Carolina Press 1978, S. 91 (University of North Carolina studies in the Germanic languages and literatures, 89).
Veröffentlichung 2
Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein 2018, S. 353.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 18. 9. 1905. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01549.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01549«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01549.html |titel=Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 18. 9. 1905 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1905-09-18 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 18. 9. 1905

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Schnitzler/Bahr
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Weiteres

Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 18. 9. 1905

|Dr. Arthur Schnitzler
Herrn Hermann Bahr

|18/9 905
lieber Hermann, herzlichen Dank für deinen Brief. Es ist mir sehr wahrscheinlich, dass du in deinem Bedenken gegen den 2. Akt recht hast – vielleicht spricht sogar dafür, dss er beim Vorlesen immer am stärksten wirkte. Ob es aber in der Oekonomie gerade dieses Stückes (so wie es mir eben eingefallen ist) möglich u gestattet ist die Figuren dieses Aktes, deren (wenn ich den Ausdruck erfinden darf) Fernhaftigkeit nicht allein im Unvermögen des Autors begründet liegt, realer zu machen, das ist die Frage. (Bisher hat von allen Figuren immer der Oberst am stärksten gewirkt. Nun ja, gewirkt.)
Freitag fahr ich vielleicht auf 3–6 Tage fort; aber dann muss man sich doch wirklich endlich, endlich sehn. Das Mscrpt schicke mir gelegentlich, da ich nur 1 Ex. daheim habe, u das wieder fortschicken muss. –
Herzlichst dein
A.
    Bildrechte © Theatermuseum, Wien