Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 20. 9. 1905
Bahr, Hermann
Wien
Empfang: 20. 9. 1905
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 5b
Typ Kartenbrief
Beschreibung 1.033 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Versand Stempel 1:
Stempel 2:
  • Ort: 18/1 Wien
  • Datum: 20 IX 05
  • Vorgang: Bestellt
Schnitzler mit Bleistift die Jahreszahl ergänzt: »905«
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »133«
Veröffentlichung 1
Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein 2018, S. 354.

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 20. 9. 1905. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01550.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01550«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01550.html |titel=Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 20. 9. 1905 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1905-09-20 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Mittwoch, 20. 9. 1905

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Schnitzler/Bahr
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Weiteres

Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 20. 9. 1905

|Herrn Dr Arthur Schnitzler

|20. 9.

Lieber Arthur!

Ich hab nun auch das Zwischenspiel gelesen, mit einem sehr großen artistischen Vergnügen. Es ist eine reizende Comödie und ich finde es wunderbar, wie Du in die Form des alten Burgtheaterstücks die feinste Psychologie und unsere neuesten Probleme gebracht hast. Mich stört nur manchmal der (gewiß beabsichtigte) Cafehauston zwischen den beiden Freunden, eine Art von philosophisch wienerisch jüdischer Schnoddrigkeit, die in früheren Jahren mir vielleicht noch geläufiger als Dir war, aber seien wir froh, daß es vorbei ist! Mehr noch stört mich Dein Fürst. Warum mußt Du einen sich in einer heiklen Situation sehr nett benehmenden Menschen in eine Kaste versetzen, in welcher Roheit die Regel, sittlicher Takt unbekannt ist? Und wie unangenehm wird einem die Frau, die sich von so einem hofieren läßt! Aber dies alles mündlich. Könnte ich nicht nächste Woche einmal Vormittag auf ein paar Stunden zu Dir kommen? An Abenden macht sichs zu schwer. Grüß Deine Frau herzlichst! H.
    Bildrechte © University Library, Cambridge