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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 3. 10. 1905
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [3. 10. 1905 – 7. 10. 1905?]
Hofmannsthal, Hugo von
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Frankfurt am Main, Freies Deutsches Hochstift, Hs-30885,123
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.071 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 216.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, 3. 10. 1905. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01555.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01555«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Dienstag, 3. 10. 1905

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Weiteres

Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, 3. 10. 1905

|Wien 3/X 905
lieber Hugo, den Ruf d. Lebens will ich jetzt gleich drucken lassen und möchte Ihnen, zu erhöhter Bequemlichkeit der Lecture, die Correcturbogen zusenden. Ich habe mich mit dem 3. Akt nicht wenig geplagt, und bin eines Tags an den Punkt gekommen, wo ich nicht höher konnte. Mir ist, als lägen gewisse Schwächen, die es wohl |auch jetzt noch darbietet, mehr im einakts-cyclischen des Stoffs (worauf Sie selbsschon hingewiesen haben) als in höchst meiner Unfähigkeit begründet lägen. –
Hätte ich bezüglich des Zwischenspiels auf andrer Besetzung bestanden, so wäre ein Aufschub, wer weiss auf wie lang, unvermeidlich gewesen. Freuen Sie sich immerhin auf Kainz. Brahm |kommt wahrscheinlich zur Première her. –
Ihre Karte deutet an, dss man Sie vorläufig nicht sehen kann. Hoffentlich aber lesen Sie uns bälder vor. »Jedermann«?
– Donnerstag nächster Woche ist »Zwischenspiel«, Samstag »Kakadu«. –
Herzlichst Ihr
A.
Grüßen Sie Gerty, und Richards, die wohl schon daheim sind. Schreiben Sie gelegentlich ein |Wort, wenn man schon nicht zusammenkommen kann. Ich hab natürlich jetzt täglich Proben.
    Bildrechte © Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main