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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 16. 10. 1906
Bahr, Hermann
Wien
Empfang: [16. 10. 1906 – 20. 10. 1906?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 5b
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 846 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, lateinische Kurrentschrift
Handschrift Hermann Bahr blaue Tinte
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift ergänzt »Bahr«
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »142«
Veröffentlichung 1
Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein 2018, S. 383.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 16. 10. 1906. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01633.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01633«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01633.html |titel=Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 16. 10. 1906 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1906-10-16 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Dienstag, 16. 10. 1906

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Weiteres

Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 16. 10. 1906

|16. 10. 06.

Lieber Arthur!

Ich sende Dir beiliegend einen kleinen Akt mit der Frage, ob Du was dagegen hast, dass ich ihm, wenn er gedruckt wird, die folgende Widmung vorsetze:
»In Erinnerung an meinen lieben Anatol«.
Mir ist nämlich folgendes passiert: Ich schrieb den Akt »nach einer wahren Begebenheit« (worüber gelegentlich einmal mündlich), eigentlich nur, weil ich Spass an der weiblichen Figur fand; nun teilt mir Burckhard mit, dass es eigentlich das Abschiedsouper ist, ich erschrecke, denke nach und – |kann es nicht läugnen. Du wirst mir glauben, dass es unbewusst war. Ich möchte aber doch jedenfalls öffentlich irgendwie den wahren Autor nennen: daher die Widmung.
Ich lasse Deiner lieben Frau herzlichst für die Bilder danken und werde mich sehr freuen, wenn sie mir erlaubt, ihr gelegentlich eines zu bringen.
Mit vielen herzlichen Grüssen
Dein
[handschriftlich Hermann Bahr:] Hermann
    Bildrechte © University Library, Cambridge