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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 11. 1. 1907
Bahr, Hermann
Wien
Empfang: [11. 1. 1907 – 15. 1. 1907?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 5b
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.090 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, lateinische Kurrentschrift
Handschrift Hermann Bahr blaue Tinte (Unterschrift)
Zufügungen
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »143«
Veröffentlichung 1
Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein 2018, S. 387.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 11. 1. 1907. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01650.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01650«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01650.html |titel=Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 11. 1. 1907 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1907-01-11 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 11. 1. 1907

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 11. 1. 1907

|Wien XIII/7 den 11. 1. 07.

Lieber Arthur!

Ich war vierzehn Tage auf dem Semmering und bin nun seit Dienstag hier, für etwa zwölf Tage, mit dem Vorsatze:
1. Das Regiebuch von Hedda Gabler zu machen, deren Proben am 24. d. beginnen sollen.
2. Zu versuchen, ob mein neues Stück schon so weit ist, dass sich mir ungefähr ein Szenarium ergibt, welches dann im Sommer ausgearbeitet werden soll, und 3. ein|mal mit Dir, Richard und Salten zusammen zu sein, einmal mit Kainz, gelegentlich auch Fred und Handl zu sehen, sonst aber mich zu verstecken. Dies ist es was ich »incognito« nenne. Meine Absicht war, Dir vorzuschlagen, ob ich nicht nächste Woche einmal von Eilf bis Drei bei Dir sein und dort vielleicht auch gleich Salten und Richard treffen könnte. Dass Du nun aber Sonntag Vormittag zu mir kommen willst, ist mir sehr erwünscht, stört mich gar nicht, freut mich riesig (ich kann Dir nur nichts zu |essen geben, weil ich keine Köchin habe) und wir können dann alles Mögliche besprechen.
Mit den herzlichsten Grüssen an Deine liebe Frau
Dein alter
[handschriftlich Hermann Bahr:] Hermann
[handschriftlich Lisa Clarus:] PS.
»Ringelspiel« und »Grotesken« hast Du hoffentlich richtig bekommen?
    Bildrechte © University Library, Cambridge