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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 11. 3. 1907
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [11. 3. 1907 – 15. 3. 1907?]
Bahr, Hermann
Textzeuge 1
Signatur A, Wien, Theatermuseum, HS AM 23384 Ba
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 1 Seite, 1.230 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine
Handschrift Arthur Schnitzler 1) blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift (Unterschrift und Nachschrift, Korrekturen)
2) Bleistift, deutsche Kurrentschrift (Unterschrift und Nachschrift, Korrekturen)
Textzeuge 2
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, 85.1.294/1
Typ Brief
Beschreibung Durchschlag, 1 Blatt, 1 Seite, 1.230 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine
Veröffentlichung 1
11. 3. 1907. In: Arthur Schnitzler: The Letters of Arthur Schnitzler to Hermann Bahr. Edited, annotated, and with an introduction, by Donald G. Daviau. Chapel Hill: The University of North Carolina Press 1978, S. 97 (University of North Carolina studies in the Germanic languages and literatures, 89).
Veröffentlichung 2
Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein 2018, S. 390.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 11. 3. 1907. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01662.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01662«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01662.html |titel=Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 11. 3. 1907 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1907-03-11 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 11. 3. 1907

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Weiteres

Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 11. 3. 1907

Wien am 11. März 07.

Lieber Hermann,

Da ich nichts weiter von Dir gehört habe scheint es, dass das Projekt der Kammerliebelei vorläufig zurückgelegt worden ist. Nun fällt mir etwas ein, dass ich Dir zu gelegentlicher Ueberlegung mitteilen möchte. Wie wärs, wenn die Kammerspiele in der nächsten Saison einen Versuch mit dem »Märchen« wagten. Du weisst, dass das Stück über Wien nie hinausgekommen ist, dass es hingegen – in Russland – einen meiner stärksten und dauerndsten Erfolge bedeutet hat. Es ist wirklich geradezu lächerlich, dass sich in Deutschland noch kein Theater an das Stück gewagt hat. Die Kammerspiele, die das Friedensfest aufgeführt haben, wären vielleicht am ehesten dazu geeignet, eine Aufführung dieses Stücks | mit der Höflich | zu versuchen, womit wenig riskiert und möglicherweise einiges zu gewinnen wäre. Dass der Schluss des dritten Aktes geändert ist dürfte Dir bekannt sein.
Wenn Du glaubst, dass die Sache nicht ganz aussichtslos ist, so sprichst Du vielleicht bei irgend einer Gelegenheit in diesem Sinn mit Reinhart.
Sei herzlich gegrüsst und lass jedenfalls recht bald etwas von Dir hören. Wann kommst Du zurück? Du hältst Dich doch vor Ragusa einige Zeit in Wien auf?
[handschriftlich:] Dein
Arthur
viele Grüße von meiner Frau.