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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: [11. 12. 1907]
Beer-Hofmann, Richard
Wien
Empfang: [11. 12. 1907 – 15. 12. 1907?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 8
Typ Brief
Beschreibung 2 Blätter, 6 Seiten, 1.305 Zeichen (Briefpapier mit Trauerrand)
Handschrift Bleistift, lateinische Kurrentschrift (die Blätter nummeriert: »I« beziehungsweise »II«)
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift datiert: »11/12 907«
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »161?«
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler, Richard Beer-Hofmann: Briefwechsel 1891–1931. Herausgegeben von Konstanze Fliedl. Wien, Zürich: Europaverlag 1992, S. 187–188.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Richard Beer-Hofmann an Arthur Schnitzler, [11. 12. 1907]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01739.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01739«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01739.html |titel=Richard Beer-Hofmann an Arthur Schnitzler, [11. 12. 1907] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1907-12-11 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Mittwoch, 11. 12. 1907

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Weiteres

Richard Beer-Hofmann an Arthur Schnitzler, [11. 12. 1907]

|Mittwoch
Lieber Arthur! Paula hat vorgestern bei Ihrer Mama angefragt und – (allerdings nicht direkt durch Ihre Mama) erfahren, das es ein leichter Scharlachfall ist, und daß das Fieber zurückgeht. Heute habe ich telephonisch mit Ihrer Mama selbst gesprochen, und erfahren daß Sie selbst beunruhigt sind weil trotz des Zurückgehen des Fiebers noch immer Delieriren vorhanden ist. Ihre Mama versichert |mich, daß der behandelnde Arzt erklärt hat, daß trotz dieser unangenehmen Begleiterscheinung kein Anlass zu Besorgnis ist. Ich schreibe Ihnen dies Alles, weil ich |nicht weiss ob Sie dem Arzt glauben. Mir gegenüber ist kein Grund zum Schönfärben vorhanden. Ich wünsche vor Allem von ganzem Herzen daß es bald und rasch |besser geht, dann daß Sie sich nicht in nutzlosem Schwarzsehen verzehren. Ich weiss ich weiss – ich habe leicht reden – aber vielleicht beruhigt es Sie doch ein ganz klein wenig, daß man mir den Krankheitsverlauf, als unangenehm, – als überflüssig complicirt – aber nicht als gefährlich dargestellt hat.
|Nur darum schreib ich Ihnen, und weil ich denke, daß mitten unter Wichtigerem, dies kleine unwichtige – dass ich und Paula |oft im Tage an Sie Beide denken, und starke und gute Wünsche für Sie im Herzen haben – weil es vielleicht doch für eine Sekunde Ihnen angenehm sein könnte.
Von Herzen wie immer
Ihr Richard
    Bildrechte © University Library, Cambridge