Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 18. 12. 1907
Bahr, Hermann
Wien
Empfang: [18. 12. 1907 – 22. 12. 1907?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 5b
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.336 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift beschriftet: »Bahr«
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »152«
Veröffentlichung 1
Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein 2018, S. 399.

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 18. 12. 1907. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01742.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01742«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01742.html |titel=Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 18. 12. 1907 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1907-12-18 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Mittwoch, 18. 12. 1907

Aufenthaltsorte
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Weiteres

Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 18. 12. 1907

|18. 12. 07

Lieber Arthur!

Vertrauen gegen Vertrauen, da ich Dir doch nur helfe, wenn ich ganz rückhaltlos aufrichtig bin. Also: Reinhardt würde, wenn man ihm sagt, daß Du sonst mit Vallentin abschließen willst, sicher die Beatrice annehmen, damit nur der andere sie nicht habe, dann aber liegen lassen, sich mahnen lassen, Dich verzweifeln lassen, endlich, gedrängt, bedroht, sie irgendwie, ohne sich selbst darum zu kümmern, von irgendwem schnell erledigen lassen, weil er selbst kein eigentliches Verhältnis zu diesem Stücke hat, und weil es schließlich seine beste Eigenschaft ist, daß alle seine guten Eigenschaften versagen, wo er |nicht durch ein starkes inneres Verhältnis gehalten wird. Ich würde Dir also dringend zu Vallentin raten und glaube, daß die Ritscher, wenn sie im Sommer bei der Mildenburg und gelegentlich auch mit mir die Rolle lernt, schon was recht Merkwürdiges machen könnte.
Ich weiß noch nicht, wann ich wieder nach Berlin muß, möchte aber jedenfalls vorher zu Euch, so bald Deine Frau so weit ist, über deren Erkrankung ich, ahnungslos, sehr erschrack, weshalb ich mich ihrer Genesung gern bald in der Nähe erfreuen möchte.
Herzlichst
Dein alter
Hermann
Frage 1: Reinhardt wird B. nehmen, wenn Du mit Vallentin drohst. Frage 2: Ich halte Hebbeltheater für praktischer. Frage 3: Reinhardt müßte man eine Frist von 14 Tagen zur Entscheidung geben.
    Bildrechte © University Library, Cambridge