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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 20. 12. 1907
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [20. 12. 1907 – 24. 12. 1907?]
Bahr, Hermann
Wien
Textzeuge 1
Signatur A, Wien, Theatermuseum, HS AM 23389 Ba
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.027 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung Lochung
Veröffentlichung 1
20. 12. 1907. In: Arthur Schnitzler: The Letters of Arthur Schnitzler to Hermann Bahr. Edited, annotated, and with an introduction, by Donald G. Daviau. Chapel Hill: The University of North Carolina Press 1978, S. 100–101 (University of North Carolina studies in the Germanic languages and literatures, 89).
Veröffentlichung 2
Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein 2018, S. 399–400.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 20. 12. 1907. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01743.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01743«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 20. 12. 1907

Aufenthaltsorte
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Morgen, Redaktion, 21. 12. 1907

  • Morgen, Redaktion

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1875–1912. Hrsg. v. Therese Nickl u. Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1981.

Weiteres

Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 20. 12. 1907

|Dr. Arthur Schnitzler 20. 12. 907

lieber Hermann,

ich danke dir herzlich. So ungefähr hab ich mir Reinh.s Verhältnis zur Beatrice (u Verfasser) vorgestellt. Ich werde also mit Hebbel abschließen – und darf wohl aussprechen, dass der Gedanke du und die Mildenburg wollten sich der Ritscher und der Beatrice annehmen, mich höchst wohlthuend berührt. In den Delirien meiner |Frau kam es übrigens öfters vor, dass du und die Mildenburg oben auf dem Kasten saßen. Dieser Platz war Euch reservirt; die übrigen Gestalten trieben sich in tieferen Regionen herum. Jetzt scherzt man darüber! So gut es Olga im ganzen schon geht – wir müssen noch längere Zeit contumazirt bleiben. (Unser Bub wohnt seit 14 Tagen bei seiner Großmama). Also ob ich dich noch vor Deiner Abreissehen werde? Mir wärs natürlich sehr lieb. (für alle Fälle sei’s gesagt: ich bin sorg|fältig desinfizirt eh ich Briefe schreibe)
Vielleicht hast du Zeit mir, wenigstens in ein paar Zeilen etwas über dich zu sagen; ich weiss so gut wie nichts von dir. –
Herzlichst grüßt dich (u meine Frau thut desgleichen)
dein
Arthur
    Bildrechte © Theatermuseum, Wien