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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 17. 1. 1908
Hofmannsthal, Hugo von
Empfang: [17. 1. 1908 – 21. 1. 1908?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 43
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 848 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift datiert: »17/1 908« und beschriftet: »Hugo«
Ordnung 1) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »290«
2) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »292«
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 235.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, [17. 1. 1908]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01753.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01753«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01753.html |titel=Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, [17. 1. 1908] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1908-01-17 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 17. 1. 1908

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Weiteres

Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, [17. 1. 1908]

|Freitag.

mein lieber Arthur

ich freue mich sehr. (Mehr als ich gedacht hätte dass ich mich freuen würde, wenn man mir vorher gesagt hätte: wird es Sie freuen, wenn A. . . ?)
Es ist besonders lieb, dass Sie ihn (durch den Redacteur der Zeit) gleich mir |verliehen haben.Aber, im Ernst, hätte ich ihn jemals bekommen, bevor Sie ihn hatten so hätte ich ihn mit einem sehr groben Brief zurückgeschickt, so leid es mir um das Geld gethan hätte.Komisch übrigens (gewiß hat |der Interviewer sich blöd ausgedrückt) dass Sie sich sollten so quasi »bescheiden« ausgedrückt haben statt zu sagen: Natürlich muss ich ihn kriegen, schon längst hätten mir die Schweine ihn geben müssen u. s. f.
Ich sehne mich sehr |nach Ihnen.Wie wird uns Olga dafür entschädigen dassie sich wichtig gemacht hat? Nun übrigens, das arme Ding, ich lasssie schön und herzlich grüßen.
Von Herzen Ihr
Hugo.
    Bildrechte © University Library, Cambridge