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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 7. 8. 1908
Mann, Thomas
Bad Tölz
Empfang: [8. 8. 1908 – 12. 8. 1908?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 67
Typ Briefkarte
Beschreibung 685 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift beschriftet: »Mann«
Veröffentlichung 1
Hertha Krotkoff: Arthur Schnitzler – Thomas Mann: Briefe. In: Modern Austrian Literature, Jg. 7 (1974) Nr. 1/2, S. 13–14.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Thomas Mann an Arthur Schnitzler, 7. 8. 1908. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01787.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01787«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01787.html |titel=Thomas Mann an Arthur Schnitzler, 7. 8. 1908 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1908-08-07 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 7. 8. 1908

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Thomas Mann an Arthur Schnitzler, 7. 8. 1908

|Tölz den 7. August 1908

Verehrter Herr Doctor:

Ich schreibe Ihnen nochmals unter Ihrer Wiener Adresse, weil es mir vollkommen unmöglich ist, die ländliche zu entziffern, – woran wohl noch mehr als Ihre Handschrift meine mangelhaften geographischen Kenntnisse schuld sind.
Ich habe nichts dagegen, daß Sie |»Wälsungenblut« Wassermann zu lesen geben, gesetzt, daß er noch bei Ihnen ist. Sagen Sie ihm aber, bitte, daß ich sie Ihnen der Sache wegen und im Hinblick auf den »Weg ins Freie« geschickt habe. Er könnte sich sonst gekränkt fühlen. Daß die Novelle weiter kursiert, möchte ich Sie bitten zu verhindern.
Mit den verbindlichsten Grüßen bin ich, verehrter Herr Doctor, Ihr ergebener
Thomas Mann.
    Bildrechte © University Library, Cambridge