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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 16. 9. 1908
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [16. 9. 1908 – 20. 9. 1908?]
Beer-Hofmann, Richard
Wien
Textzeuge 1
Signatur U.S.A., Yale, Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale Collection of German Literature, MSS 31
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, Kuvert, 1.101 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Versand Stempel 1:
  • Ort: Wien
  • Datum: 16, IX. 08
  • Zeit: XII
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler, Richard Beer-Hofmann: Briefwechsel 1891–1931. Herausgegeben von Konstanze Fliedl. Wien, Zürich: Europaverlag 1992, S. 190.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 16. 9. 1908. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01790.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01790«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Mittwoch, 16. 9. 1908

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
Weiteres

Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 16. 9. 1908

|Dr. Arthur Schnitzler
|Dr. Richard Beer-Hofmann,

|Dr. Arthur Schnitzler 16. 9. 08
lieber Richard, gestern hab ich auf dem Umweg über Aussee – wo es Dr Rudi Kaufmann der Agnes Speyer erzählt hat, vernommen, dass man Paula von der überstandenen Krankheit überhaupt nichts mehr ansieht – so darf man also hoffen, dass alle Jammergründe verschwunden sind. Ihre Karte, aus Seis nachgeschickt, fand ich vorgestern Montag früh bei unsrer An|kunft aus München vor. Haben Sie unsre Karte aus Martino bekommen? –
Wir sind mit dem Auto – einem Postauto, also keinem Nachkastl von Bozen hin u wieder zurückgefahren. In München war das interessanteste, was wir gesehen haben, die Faust Inscenirung von Erler im Künstlerischen Theater. Auch das Zwischenspiel hab ich erlebt, im Residenztheater, aber es ist mir schon besser. Von meinem Roman |kommt eben die 14.–20. Auflage. Ich werde trotzdem nicht irre an ihm . . . 
Angefangen habe ich manches in Seis; darüber mündlich. Wann kommen Sie – ? Ich schicke den Brief an Ihre Wiener Adresse, da Sie schon am 15. Venedig verlassen.
Ich wünsche von Herzen . .  ebenso wie Olga . .  nun Sie wissen es Beide. Grüßen Sie auch die Kinder.
Ihr
Arthur.
    Bildrechte © Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale