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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 11. 12. 1909
Bahr, Hermann
Wien
Empfang: [11. 12. 1909 – 15. 12. 1909?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 5b
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 932 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, lateinische Kurrentschrift
Handschrift Hermann Bahr blaue Tinte (Unterschrift)
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift ergänzt »Bahr«
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »163«
Veröffentlichung 1
Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein 2018, S. 428.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 11. 12. 1909. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01897.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01897«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 11. 12. 1909

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Kulturveranstaltungen
Weiteres

Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 11. 12. 1909

|11. 12. 09

Lieber Arthur!

In Halle a/Saale, wo ich auch wieder einmal die Toten schweigen liess, hat man mich angefleht Dir doch zuzureden, dass Du selbst einmal hinkommen sollst. Ein Oberingenieur Bacher, der schon einmal mit Dir correspondiert haben will, beschwört Dich, wenn Du zum Anathol nach Berlin fährst, doch den Weg über Halle zu nehmen. Ich bitte Dich, schreib ihm (Halle, Waidenplan 13) ein Wort, und zwar baldigst. Denn der gute Mann |hat mir ein unfehlbares Mittel gegen die Gicht versprochen, das ich dringend brauche und er mir sicher nicht schickt, so lang ich mich nicht besonders um ihn verdient gemacht habe. Und: hast Du vielleicht eine neue kurze, womöglich lustige Novelle? Ich soll hier für die freie Schule vorlesen und möchte was von Dir. Entschuldige, dass ich diktiere: ich bin totmüd, in grosser Hast und eben auf den Semmering abreisend.
Herzlichst mit den schönsten Grüssen an Frau und Kinder
Dein alter
[handschriftlich Hermann Bahr:] HermannBahr
    Bildrechte © University Library, Cambridge