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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 24. 12. 1909
Wedekind, Frank
München
Empfang: [25. 12. 1909 – 29. 12. 1909?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 111
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.490 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift beschriftet: »Wedekind«
Veröffentlichung 1
Frank Wedekinds Korrespondenz digital. (7. 10. 2024) ONLINE.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Frank Wedekind an Arthur Schnitzler, 24. 12. 1909. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01909.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01909«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 24. 12. 1909

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Schnitzler/Bahr
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Paul Schlenther an Arthur Schnitzler, 24.12.1909

Quelle: Hans Peter Buohler: Arthur Schnitzlers »Medardus Affairen« Teil 1: Korrespondenzen. In: Hofmannsthal-Jahrbuch ⋅ Zur europäischen Moderne, Jg. 19 (2011), S. 79–215.

Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Max Reinhardt, 24.12.1909

Quelle: Hermann Bahr, Arthur Schnitzler. Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente 1891–1931. Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein Verlag 2018

Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Max Reinhardt, 24. 12. 1909

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1875–1912. Hrsg. v. Therese Nickl u. Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1981.

Weiteres

Frank Wedekind an Arthur Schnitzler, 24. 12. 1909

|Sehr verehrter Herr Doctor!

Darf ich Sie aufrichtig und herzlich bitten, es nur nicht als Theilnahmslosigkeit auszulegen, daß wir nicht zu Ihnen kamen. Am Tage als wir zu spielen aufhörten, bekam meine Frau die Nachricht, daß unsere Kleine, die in Graz war, arg erkältet sei. |Meine Frau reiste Hals über Kopf ohne sich einen Augenblick Ruhe zu gönnen hin, um sie zu holen und als sie mit ihr nach Wien kam fand ich es für dringend geboten, ohne Aufenthalt nach Hause zurückzukehren. Am Dienstag hoffte ich Sie wenigstens allein noch aufsuchen zu können, aber auch dazu fehlte mir buchstäblich die Zeit. So muß ich Ihnen meinen herzlichen Dank für die liebenswürdige Aufmerksamkeit |die Sie für meine Arbeit übrig hatten, nun schriftlich aussprechen. Diese Gelegenheit kann ich aber nicht vorbeiziehen lassen ohne Ihnen zu sagen, daß ich Ihnen die reichsten, künstlerisch höchsten Genüsse verdanke, die uns die deutsche Sprache seit zwanzig Jahren bietet, und daß ich für viele Ihrer Werke die bedingungslose Verehrung fühle, die ich sonst nur für Vergangenes aufbringen kann. So weit ich weiß kennen wir uns seit bald zehn Jahren und haben uns in diesen zehn Jahren |zwei mal gesehen. Sie werden es mir daher nicht verdenken, daß ich die Gelegenheit wahrneme, Ihnen mein Herz auszuschütten. An mir soll es doch gewiß nicht liegen, daß wir uns nicht öfter begegnen.
Wollen Sie bitte Ihrer verehrten Frau Gemahlin meiner Frau und meine ergebensten Empfehlungen aussprechen.
Ihr ergebener
FrankWedekind.
Heiliger Abend 1909.
    Bildrechte © University Library, Cambridge