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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 19. 6. 1910
Wedekind, Frank
München
Empfang: [20. 6. 1910]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 111
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 735 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift beschriftet: »Wedekind«
2) mit rotem Buntstift eine Unterstreichung
Veröffentlichung 1
Frank Wedekinds Korrespondenz digital. (7. 10. 2024) ONLINE.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Frank Wedekind an Arthur Schnitzler, 19. 6. 1910. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01937.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01937«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Sonntag, 19. 6. 1910

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
Weiteres

Frank Wedekind an Arthur Schnitzler, 19. 6. 1910

|Sehr verehrter Herr Doctor!

Neulich hatte ich die große Freude Contesse Mizzi auf der Bühne zu sehen und bin noch voll vom Genuß der Schönheit dieses vornehmen scharfgeschliffenen Kuntwerks. Contesse Mizzi erscheint mir als eine Meisterschöpfung, als der Urtypus der Komödie im besten Sinne des Wortes. |Als Kunstwerk scheint mir das Stück ebenso ein Unicum zu sein wie es mir vor 7 Jahren Leutnant Gustl erschien. Ich kann es mir nicht versagen, Ihnen, dem ich schon so viele verschiedenartige Genüsse verdanke, meiner hellen Freude Ausdruck zu geben.
|Seien Sie herzlichst gegrüßt. An unsern zufälligen Abenden ist sehr viel von Ihnen die Rede.
Mit verbindlichsten Empfehlungen auch von meiner Frau
Ihr ergebener
FrankWedekind.
München, 19. Juni 1910.
|An Arthur Schnitzler mit herzlichem Dank für »Comtesse Mizzi«
München, im Juni 1910.
Frank Wedekind
    Bildrechte © University Library, Cambridge