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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 31. 3. 1910
Großmann, Stefan
Wien
Empfang: [31. 3. 1910 – 4. 4. 1910?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 34
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.064 Zeichen
Handschrift Stefan Großmann 1) schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
2) schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift (bis einschließlich der Aufzählung der Schauspieler)
Zufügungen
Schnitzler mit rotem Buntstift eine Unterstreichung
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »7«

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Stefan Großmann an Arthur Schnitzler, 31. 3. 1910. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01920.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01920«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 31. 3. 1910

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Weiteres

Stefan Großmann an Arthur Schnitzler, 31. 3. 1910

|Stefan Grossmann WIEN, I., GRABEN 29a
31. III. 10

Sehr verehrter Herr!

Aufrichtigen Dank für Ihre gütige Erlaubnis. Der Verein (der langsam in eine bürgerliche Breite kommt, es gehören ihm heute schon 12000 Mitglieder an) bittet Sie, zu gestatten, dass wir dem Verleger 5% Tantieme zahlen. Reicher sind wir noch nicht.
Ich verstehe vollkommen, dass Ihnen die Anfügung der »Frage an das Schicksal« nicht gefällt. Aber die Neue Wr Bühne behauptet, für den »Puppenspieler« absolut nicht die Zeit für nöthige Proben zu haben. So musste ich, wider besseres Wissen, |im Interesse der guten Ausarbeitung der »Literatur« und »Masken« einwilligen.
In Literatur sind Charlé, Fr v. Linden (die ausgezeichnet wird), Hr Ziegler, – in Masken Herr Charlé, Herr Heyse (Weihgast) beschäftigt.
Gern würde ich Sie einmal als Gast bei einer Aufführung des Halben Held v H Eulenberg begrüßen, auch deshalb, weil es eine passable Regisseurarbeit von mir ist. Wollen Sie unser Gassein?
Ich habe die Hoffnung, dass Sie mich als Regisseur noch einmal werden brauchen können. – – –
Mit den besten Gefühlen
aufrichtig ergeben: Stefan Großmann
    Bildrechte © University Library, Cambridge