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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 29. 10. 1910
Adam, Robert
Wien
Empfang: [29. 10. 1910 – 2. 11. 1910?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.4230,2
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.003 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift beschriftet: »Adam«
2) mit rotem Buntstift eine Unterstreichung

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Robert Adam an Arthur Schnitzler, 29. 10. 1910. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01972.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01972«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 29. 10. 1910

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Robert Adam an Arthur Schnitzler, 29. 10. 1910

|Wien, am 29. Oktober 1910

Hochverehrter Herr Doktor!

Die wohlwollenden Zeilen, die Sie mir im vorigen Jahre anläßlich der Übersendung meiner Komödie: »Die Geschichte Alî ibn Bekkârs mit Schams an-Nahâr« sandten, geben mir den Mut, mit einer Bitte an Sie heranzutreten.
Ich habe eine neue Komödie zum Abschlusse gebracht, die den Titel Neidhard führt, und möchte gerne, bevor ich mit ihr in die Öffentlichkeit trete, |Ihren Rat, hochverehrter Herr Doktor, einholen, welcher Weg wohl einzuschlagen wäre, um dieser Komödie, an der ich sehr lang mit ganzem Herzen arbeitete und die ich selbst für reifer und interessanter halte als die Ihnen bekannte arabische, mehr Publizität zu sichern, als jener zuteil geworden ist.
Sollten Sie die Güte haben, einem ratlosen Poeten freundlich beizustehen, so bitte ich um kurze Nachricht, wann ich bei Ihnen vorsprechen könnte.
Seien Sie, hochverehrter Herr Doktor, meiner Dankbarkeit und unbegrenzten Hochschätzung gewiß!
Ihr ergebener
Robert Adam
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar