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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: [29. 10. 1910]
Hofmannsthal, Hugo von
Hradec nad Moravicí
Empfang: [30. 10. 1910 – 3. 11. 1910?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 43
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.064 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift datiert: »29/X 910« und beschriftet: »Hugo«
Ordnung 1) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »«
2) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »324«
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 255.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, [29. 10. 1910]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01973.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01973«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01973.html |titel=Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, [29. 10. 1910] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1910-10-29 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 29. 10. 1910

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, [29. 10. 1910]

|Schloss Grätz Telegramme:
Samstag

mein lieber Arthur

Montag begebe ich mich von hier fort, nicht zu Fuß, bei Nacht und zornig wie Beethovensondern bei Tag, freundlich und in einem Automobil, auch wird mir auf dem Weg zwischen hier und Troppau nicht das Manuscript der Eroica aus |dem Mantel fallen und in einen kothigen Straßengraben rollen, weil ich es – leider! – nicht bei mir habe.
Von Dienstag an bin ich dann in Rodaun und warte auf den Ruf, Euer Haus zum ersten Mal zu betreten und dieser Stunde durch Vorlesung des tiefsinnigen »Rosencavaliers« |eine höhere Weihe zu geben.
Ich kann mir aber sehr wohl denken, dass die Proben zum Medardus sehr hernehmend sind und Sie ein dringendes Bedürfnis haben, des Abends Ruhe zu finden, dann lassen wir es halt bis nachher.Von Herzen Ihr
Hugo.
|PS. Ich möchte nicht gern mit einem Ihrer Kinder in dauerndem Unfrieden leben, und da ich den Roman damals halb zufällig halb absichtlich in der Eisenbahn liegen lassen habe, so bitte ich Sie jetzt, wo zwei Jahre darüber hingegangen sind, mir das Buch wieder einmal zu schenken, wenn Sie ein überflüssiges Exemplar haben.
    Bildrechte © University Library, Cambridge