Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 9. 2. 1911
Adam, Robert
Wien
Empfang: [9. 2. 1911 – 13. 2. 1911?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.4230,4
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.331 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift beschriftet: »Adam«
2) mit rotem Buntstift eine Unterstreichung
Textzeuge 2
Signatur A, Wien, Österreichische Nationalbibliothek, Cod.ser. 52.266, 82
Beschreibung Handschriftliche Abschrift, 1 Blatt, 1 Seite, 1.331 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, Gabelsberger Kurzschrift
Textzeuge 3
Signatur A, Wien, Österreichische Nationalbibliothek, Cod.ser. 52.266, 82
Beschreibung Maschinenschriftliche Abschrift, 1 Blatt, 1 Seite, 1.331 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Robert Adam an Arthur Schnitzler, 9. 2. 1911. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02009.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02009«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02009.html |titel=Robert Adam an Arthur Schnitzler, 9. 2. 1911 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1911-02-09 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 9. 2. 1911

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Harley Granville-Barker, 9. 2. 1911

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1875–1912. Hrsg. v. Therese Nickl u. Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1981.

Weiteres

Robert Adam an Arthur Schnitzler, 9. 2. 1911

|Wien, am 9. Februar 1911

Hochverehrter Herr Doktor!

Um diesen Brief zu entschuldigen, möchte ich zwei Verse aus »Neidhard« an die Spitze setzen: »Kein gröberes Geschäft auf Erden, – als einen Poeten loszuwerden.« Daß ich Ihnen wieder, und gar so rasch wieder schreibe, ist nämlich, scheint es mir, schon ein Akt der Zudringlichkeit; und doch wollte ich nur alles in der Welt nicht, daß Sie, hochverehrter Herr Doktor, mich für zudringlich hielten. Ich weiß sehr wohl, daß Sie Wichtigeres zu tun haben, als sich bloß um das Schicksal meiner Komödie zu beküm|mern (bei mir selber ist’s leider damit auch nicht viel anders bestellt.)
Wenn ich Ihnen schreibe, geschieht es nur, weil ich jetzt absolut nicht weiß, was ich mit diesem »Neidhard« anfangen soll. Soll ich ihn einem andern Verlag zusenden? und welchem? oder soll ich nun den verzweifelten Versuch unternehmen, einzelne Zeitschriften mit meinem Helden bekanntzumachen?
Sie waren so gütig, hochverehrter Herr Doktor, mir nach Fehlschlagen des Fischerschen Versuchs die Erteilung weiterer Ratschläge in Aussicht zu stellen. Verzeihen Sie mir nun, daß ich Sie neuerlich quäle: aber wahrhaftig, ich weiß mir nicht zu raten noch zu helfen.
Bitte, helfen Sie mir den Karren noch ein bischen weiter schleppen! und seien Sie meiner Dankbarkeit und |Verehrung versichert!
Ihr ergebener
Robert Adam
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar