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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 23. 8. 1911
Burckhard, Max
St. Gilgen
Empfang: [24. 8. 1911 – 28. 8. 1911?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 20
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 1 Seite, 1.130 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine
Handschrift schwarze Tinte (Unterschrift)
Zufügungen
Schnitzler mit rotem Buntstift eine Unterstreichung
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »28«

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Max Burckhard an Arthur Schnitzler, 23. 8. 1911. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02025.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02025«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Mittwoch, 23. 8. 1911

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Max Burckhard an Arthur Schnitzler, 23. 8. 1911

|Dr. Max Burckhard Wien, I. Lichtenfelsgasse 7
St. Gilgen 23. 8. 11.

Sehr verehrter lieber Herr Doctor!

Herzlichsten Dank für die Zusendung des »weiten Landes«, das mich natürlich, wie alles von Ihnen sehr interessiert hat und das auch durch die Personen sehr stark auf mich gewirkt hat. Freilich hat es mich jetzt sehr traurig ergriffen, da das Vorbild Dr. Aigners inzwischen von uns gegangen ist, und ich diesem prächtigen Menschen von Herzen zugethan war. Ich habe übrigens zufällig noch eine andere gute Bekannte in dem Stück gefunden (wenn auch Sie sie vielleicht gar nicht als dieselbe Person kennen); im Leben hat sich nemlich die »kritische Scene« zwischen Erna und Türk (unter welchem Spitznamen Ihnen wol Christomanos auch bekannt worden sein wird) abgespielt. Jedenfalls glich sie Erna sehr in ihrer Art und obwol wir uns nur sehr selten sprachen, waren wir doch sehr gut (»im guten Sinne«). Inzwischen wird sie wol auch älter geworden sein, was ja bekanntlich den Menschen gewöhnlich nicht zum Vorteil gereicht.
Sehr leid war es mir, daß ich heuer nicht mehr von Ihrer Anwesenheit haben konnte. Mit Handkuss an die verehrte gnädige Frau und herzlichsten Grüßen Ihr treu ergebener
[handschriftlich:] DrBurckhard
    Bildrechte © University Library, Cambridge