Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 27. 4. 1912
Bahr, Hermann
Wien
Empfang: [27. 4. 1912 – 1. 5. 1912?]
Schnitzler, Olga
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 5b
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.062 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift ergänzt »Bahr«
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »172«
Veröffentlichung 1
Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein 2018, S. 470.

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Hermann Bahr an Olga Schnitzler, 27. 4. 1912. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02060.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02060«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02060.html |titel=Hermann Bahr an Olga Schnitzler, 27. 4. 1912 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1912-04-27 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 27. 4. 1912

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Hermann Bahr an Olga Schnitzler, 27. 4. 1912

|27. 4. 12

Sehr verehrte liebe gnädige Frau!

Meine Frau dankt Ihnen herzlichst für Ihre liebe Einladung, der sie so gern folgen würde, wenns nur irgend ging! Es geht aber leider nicht, weil sie gerade jetzt von den sämmtlichen Freundinnen oder Bekannten, die sie sich in den vierzehn Wiener Jahren angesammelt hat, dringend aufgefordert wird, sie müßte nun bevor wir Wien verlassen, noch einmal zu ihnen kommen; sie hätte also vierzehn Tage rein mit Besuchen zuzubringen, da sagt sie lieber allen Nein. Nun können Sie sich aber vorstellen, wie eifersüchtig |diessämmtlichen Freundinnen darüber wachen, daß sie wenigstens auch bei den anderen nicht erscheint, und Sie können sich den Lärm vorstellen, wenn sie auch nur eine einzige Ausnahme machte. Da Sie ja selbsso glücklich sind, weiblichen Geschlechts zu sein, werden Sie ja diese femininen Feinheiten besser zu würdigen verstehen als ich selbst und sich Donnerstag mit mir begnügen, der sich unendlich freut, mit Ihnen beiden zusammen zu sein.
Mit den schönsten Grüßen von Haus zu Haus
immer Ihr alternder
HermannBahr
    Bildrechte © University Library, Cambridge