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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 3. 1. 1913
Hofmannsthal, Hugo von
Neubeuern
Empfang: [4. 1. 1913 – 8. 1. 1913?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 43
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.541 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift beschriftet: »Hofmannsthal«
Ordnung 1) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »«
2) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »346«
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 271–272.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 3. 1. 1913. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02112.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02112«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02112.html |titel=Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 3. 1. 1913 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1913-01-03 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 3. 1. 1913

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
Kalliope Verbundkatalog
Kalliope Verbundkatalog

Schnitzler, Arthur an Verschiedene [Briefe]

Erstes Objekt aus der Mappe. 7 Mappen Abschr.

Weiteres

Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 3. 1. 1913

|Schloss Neubeuern a/Inn
Oberbayern
3 I 13.

mein lieber Arthur

Dr. Eger hat am 28. XII. die Sache durch ein directes Gespräch mit Thimig recht gut eingeleitet so dass ich nun ganz ausnahmsweise die Bitte an Sie stellen möchte, eine Begegnung mit dem gleichen Mann mir zu Liebe und mit directem Hinweis auf meine Person und meine an Sie gerichtete Bitte in der allernächsten Zeit zu suchen, nicht mehr ihre Herbeiführung dem Zufall zu überlassen. Denn es liegt mir doch recht viel an der Sache und sie hat einigermaßen Eile, weil der einzig mögliche Termin vor Ostern ist, und zwar 8–10 Tage vor Ostern mindestens, und Ostern fällt schon auf den 22ten März.
Thimigs einziges Bedenken war, die Kritik könne die Reinhardtsche Aufführung gegen ihn ausspielen, worauf schon Eger erwiderte: 1.) schreibe gerade in den großen Blättern ein anderer Referent als |der über R. geschrieben habe, 2tenssei, mit geringen Ausnahmen, immer noch eine respectvolle Prädisposition für das Burgtheater vorhanden und 3tens könne die Vorstellung gerade dieses Stückes ganz vortrefflich werden und werde (wenn man von dem einzigen Moissi absehe) den Vergleich nicht zu scheuen haben.
Ich bin in diesem Falle auch sicher, dem Regisseur sehr erfolgreich zur Seite sein zu können, da mir nach Reinhardt und nach Dresden, jedes Detail des Scenischen und Schauspielerischen mit ungewöhnlicher Präcision innerlich zur Verfügung ist.Ich würde als Regisseur Thimig selbst oder Heine zur Bedingung machen.
Ich wäre Ihnen herzlich dankbar, lieber Arthur. Ich bin etwa den 8ten wieder in Rodaun, vielleicht finde ich da ein Wort von Ihnen.
Ihr
Hugo.
    Bildrechte © University Library, Cambridge