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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: [21. 2. 1913]
Hofmannsthal, Hugo von
Rodaun
Empfang: [22. 2. 1913 – 26. 2. 1913?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 43
Typ Briefkarte
Beschreibung 642 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift datiert: »21/2 913« und beschriftet: »Hugo«
Ordnung 1) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »«
2) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »347«
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 272.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, [21. 2. 1913]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02113.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02113«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02113.html |titel=Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, [21. 2. 1913] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1913-02-21 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 21. 2. 1913

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, [21. 2. 1913]

|Rodaun Freitg

mein lieber Arthur

ganz gewiss werde ich Montag um ¾ 6 bei Ihnen sein – weil es mir eine der größten und reinsten Freuden ist, eine neue Ihrer Arbeiten von Ihrer eigenen Stimme zuerst zu hören – und weil ich überhaupt beständig |traurig darüber bin, dass ich Sie so wenig sehe, dass in diesem Einander-sehen gar keine Improvisation möglich ist, gar keine Begegnung, kein Miteinander-ausgehen, sondern allmählich nur diese einzige Form des Nachtmahls, fast ein wenig starr, sich herausgebildet hat, was vielleicht – bedenkt man wie kurz das Leben und wie unerschöpflich das Individuum ist – nicht so sein müßte und sollte.
Von Herzen Ihr Hugo
    Bildrechte © University Library, Cambridge