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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 10. 2. 1915
Bahr, Hermann
Empfang: [10. 2. 1915 – 14. 2. 1915?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 5b
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 1 Seite, 915 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift ergänzt »Bahr«
2) mit rotem Buntstift eine Unterstreichung
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »181«
Veröffentlichung 1
Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein 2018, S. 497–498.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 10. 2. 1915. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02204.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02204«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Mittwoch, 10. 2. 1915

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Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 10. 2. 1915

|10. 2. 15

Lieber Arthur!

Herzlichen Dank für den lieben Brief, der uns Beiden eine große Freude gemacht hat! Meine Frau möchte sehr gern einmal in Wien Lieder singen, Schubert, Hugo Wolf und die Wesendoncklieder am liebsten. Jetzt aber geht das nicht, sie kann hier nicht abkommen von ihrem Spital (ich schrieb das Heller gestern schon). Auch bin ich der Meinung, daß es besser ist, dazu eine stillere, für Kunst empfänglichere Zeit abzuwarten. Willst Du aber nicht so lange warten, so komm doch her, Du kannst es bei uns viel schöner haben als je in einem Konzert, was doch von vorneherein die scheußlichste Kunstwidrigkeit ist! Wir würden uns herzlich freuen und ich hätte ja so viel mit Dir zu reden, Tage lang!
Grüße Frau Olga in alter herzlicher Verehrung schönstens von mir und kommt wirklich bald einmal! (Aber mit Nachricht ein paar Tage früher, damit ich nicht gerade weg bin, in München oder in den Bergen!)
Herzlichst
Dein alter
H
    Bildrechte © University Library, Cambridge