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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 11. 7. 1915
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [12. 7. 1915 – 16. 7. 1915?]
Adam, Robert
Zistersdorf
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, 96.34.1/14
Typ Briefkarte
Beschreibung , Kuvert, 980 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Versand Stempel 1:
  • Ort: Wien
  • Datum: 12. VII. 15

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Robert Adam, 11. 7. 1915. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02213.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02213«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02213.html |titel=Arthur Schnitzler an Robert Adam, 11. 7. 1915 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1915-07-11 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Sonntag, 11. 7. 1915

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Arthur Schnitzler an Robert Adam, 11. 7. 1915

|Dr. Arthur Schnitzler
|Herrn Dr. Robert Adam Pollak,
Bezirksrichter in Zistersdorf
N. Oe. –

|Dr. Arthur Schnitzler 11/7 1915
Verehrter Herr Doctor, erst gestern Abend bin ich dazu gekommen Ihre Komoedie zu lesen – in einem Zug, da sie mich amusiert hat; technisch ist sie auch nicht übel – aber im ganzen ist es dann eine etwas grobe und in ihrer Accentuiertheit unwahrscheinliche und recht willkürlich wirkende Sache, mit der nicht übermäßig viel dichterische Ehren aufzuheben sind. Immerhin ist sie spielbar und ich denke, Residenzbühne oder Neue Bühne würden sich gegen den Versuch nicht wehren. Daß Sie jede einzelne Figur persönlich kennen, |will ich gerne glauben – und jede einzelne wirkte am Ende, in irgend ein andres Stück gestellt, lebendig wirken; – so auf einen Fleck zusammengebracht, in theatralische Beziehungen zueinander, zweifelt man gelegentlich auch an ihrer Lebenswahrheit. Denn nichts ist rachsüchtiger als die Kunst – bis zur Ungerechtigkeit! –
Seien Sie herzlich gegrüßt von Ihrem Sie sehr hochschätzenden
Arthur Schnitzler
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar