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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 9. 12. 1916
Adam, Robert
Wien
Empfang: [9. 12. 1916 – 13. 12. 1916?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.4230,17
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.172 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift beschriftet: »Adam«
2) mit rotem Buntstift zwei Unterstreichungen
Textzeuge 2
Signatur A, Wien, Österreichische Nationalbibliothek, Cod.ser. 52.263, 182
Typ Brief
Beschreibung Maschinenschriftliche Abschrift, 1 Blatt, 1 Seite, 1.172 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Robert Adam an Arthur Schnitzler, 9. 12. 1916. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02249.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02249«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 9. 12. 1916

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Traumtagebuch

Traum vom 9. Dezember 1916

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

Weiteres

Robert Adam an Arthur Schnitzler, 9. 12. 1916

|Wien, am 9. Dezember 1916.

Hochverehrter Herr Doktor!

Ich teile Ihnen – natürlich sehr erstaunt – mit, daß ich heute einen Brief des Hr. Oberregisseurs Steinrück erhielt: der »Neidhard« habe sein ehrliches Interesse erweckt und er bedaure es unendlich, daß er seiner monströsen Form wegen nicht zu einer Aufführung geeignet sei; er rate mir zu einer Überarbeitung unter herzhaften Strichen, wodurch ein wirksames Werk zustande käme. Dieses soll ich direkt an den Dramaturgen Dr Gutherz senden und dürfte mich auf ihn be|rufen, auch darauf, daß er sich für die Rolle sehr interessiere. Den Alî ibn Bekkâr hielte er für »nicht hinreißend«.
Ich habe natürlich umgehend erwidert, daß ich mich sofort an die Herstellung eines Bühnen-Neidhard machen würde, und zugleich das Manuskript des »Fremden« beigeschlossen. Ich bin sehr begierig, ob Steinrück meinem Pessimismus quoad Bühnenwirksamkeit Recht geben wird oder Ihrer dem Stücke günstigeren Ansicht (die ich ihm mitteilte).
Nochmals herzlichen Dank, hochverehrter Herr Doktor! Jetzt heißt’s an die Neidhard-Arbeit gehen: ach, wenn Sie wüßten, in welchem atembeengenden Wust von Be|tätigungen und unerfüllten Pflichten ich stecke!
Ihr
Robert Adam
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar