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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 19. 4. 1918
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [20. 4. 1918 – 24. 4. 1918?]
Braun, Felix
München
Textzeuge 1
Signatur A, Wien, Wienbibliothek im Rathaus, H.I.N.-198045
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.307 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift (Ergänzungen, Unterstreichungen und Unterschrift)
Textzeuge 2
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.1985.1.447
Typ Brief
Beschreibung Durchschlag, 2 Blätter, 2 Seiten, 1.307 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine
Handschrift roter Buntstift, lateinische Kurrentschrift (Beschriftung »Fel Braun«)

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Felix Braun, 19. 4. 1918. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02284.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02284«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 19. 4. 1918

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Arthur Schnitzler an Felix Braun, 19. 4. 1918

|Dr. Arthur Schnitzler
19. 4. 1918.

Verehrtester Herr Felix Braun.

Aus meinem Telegramm entnehmen Sie, dass meine Angelegenheit mit Fischer noch immer in Schwebe ist. Es wäre immerhin doch sehr möglich, dass er sich das nötige Papier sowohl für meine alten als für meine neuen Sachen verschafft; und bei meinen persönlichen und geschäftlichen Beziehungen zu ihm schiene es mir in keinem Sinne richtig, anderswo anzuknüpfen, ehe ganz zwingende Gründe hiezu vorliegen. Darum ist es mir auch nicht möglich Ihnen irgendwelche Vorschläge zu machen, sondern ich will mich vorläufig damit begnügen, einige Anfragen an Sie zu stellen, durch deren rasche Beantwortung Sie mich sehr verpflichten würden.
Innerhalb welcher Zeit und in wie viel Auflagen (zu tausend Exemplaren) könnte der Verlag Müller eine neue Novelle (Ausdehnung |etwa wie »Badearzt Gräsler« drucken und erscheinen lassen und zwar unter der Bedingung vorheriger Bezahlung, von 25 % des Ladenpreises?  Ferner müsste ich mir das Recht vorbehalten, diese Novelle in einer Neuauflage meiner bei S. Fischer erscheinenden gesammelten Werke (frühestens 1922) aufnehmen zu dürfen.
Gleiches gälte für mein neues Stück, das jedenfalls erst im Spätherbst oder Winter erscheinen sollte.
Es wird mir angenehm sein, recht bald Ihre Meinung zu vernehmen.
Mit verbindlichen Grüssen
Ihr sehr ergebener
[handschriftlich:] Arthur Schnitzler
    Bildrechte © Wienbibliothek im Rathaus, Wien