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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 21. 4. 1918
Braun, Felix
München
Empfang: [22. 4. 1918 – 26. 4. 1918?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.2604,1
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.454 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) auf der ersten Seite mit Bleistift beschriftet: »Braun«
2) mit rotem Buntstift eine Unterstreichung

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Felix Braun an Arthur Schnitzler, 21. 4. 1918. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02285.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02285«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Sonntag, 21. 4. 1918

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Weiteres

Felix Braun an Arthur Schnitzler, 21. 4. 1918

Telephon 32043 ⋅ Girokonto bei der Allg. Elsässischen Bankgesellschaft, Filiale Mainz
München, den 21. IV. 1918

Verehrter Herr Doktor!

Ich erhielt heute Ihren Expreß-Brief und habe sogleich mit dem Chef des Verlags, Herrn Dr. Kauffmann, gesprochen, in dessen Auftrag ich das folgende mitteilen kann:
Der Verlag würde die Novelle sofort drucken und zwar in einer Auflage von 8–10.000 Exemplaren; wenn Papier vorhanden sein sollte, eventuell mehr. Was den Prozentsatz anbelangt, so möchte man sich erst nach einer genauen Kalkulation darüber aussprechen, da noch niemals 25 % gezahlt wurden. Mit der späteren Aufnahme dieser Bücher in Ihre Gesammelten Werke ist man einverstanden. Für das Stück gilt das gleiche, nur würde man dieses in einer geringeren Auflage drucken.
Daß man sich hier außerordentlich freuen würde, wenn es gelänge, Ihre neuen Bücher zum Verlag zu bekommen, muß ich gewiß nicht erssagen. Man isschon über die Möglichkeit hoch erfreut. Hoffentlich realisiert sie sich auch.
|Mir persönlich erlauben Sie, verehrter Herr Doktor, Ihnen zu sagen, wie sehr es mich erfreut hat, Sie an meinem letzten Tag in Wien noch gesehen und gesprochen zu haben. Dies schöne Abschiedsfest bei Frau Wassermann hat mir den langgehegten Wunsch, einmal mit Ihnen zusammen zu treffen, erfüllt. Ich danke Ihnen herzlich, daß Sie gekommen sind, und bitte Sie, den Ausdruck aufrichtiger Verehrung anzunehmen von Ihrem ergebenen
Felix Braun
P.S.
Ihrer Frau Gemahlin, der ich mich bestens empfehle, bitte ich zu sagen, daß ich das Paket beim Hotelportier (Schottenhamel) hinterlegt habe.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar