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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 17. 8. [1918]
Hofmannsthal, Hugo von
Bad Aussee
Empfang: [18. 8. 1918 – 22. 8. 1918?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 43
Typ Briefkarte
Beschreibung 960 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift die Jahreszahl ergänzt: »18« und beschriftet: »Hugo«
Ordnung 1) mit Bleistift von Frieda Pollak (?) mit dem Buchstaben »A« (Abgeschrieben/Abschrift) gekennzeichnet
2) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »«
3) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »359«
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 282.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 17. 8. [1918]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02297.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02297«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02297.html |titel=Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 17. 8. [1918] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1918-08-17 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 17. 8. 1918

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Weiteres

Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 17. 8. [1918]

|Aussee 17 VIII.

mein lieber Arthur

Ihr Buch kam an, u. wenn auch nicht durch Sie sondern durch Fischerso ist es ja doch ein Gruß von Ihnen. Ich las es in einem Zug durch, es ist ja die Hand eines Meisters, die einen rasch u. leicht vorwärts führt, alles ist von einer sicheren Kunst, was da steht und was nicht da steht, die Verknüpfungen, die Antithesen u. der Ausgang. Wie man bei einem Freunde über das Künstlerische hinaus noch nach |einem Mehr sucht, so war mir hier seltsam ein alter Zug wie aus einem Jugendporträt von Ihnen, nun aufs neue bewusstlos sich accentuierend: die Spielernatur des Menschen, den Sie darstellen. Er spielt eine Partie mit dem Schicksal, hasardiert frech, und verliert.– Ich wusste von Ihnen halbwegs in diesen Monaten; durch die Erschwerung der Verbindungen ist man ja mehr auseinandergehalten, als lebte man in verschiedenen Städten. Gegenseitige Achtung u. Zuneigung, und viele viele Erinnerungen halten uns aber zusammen.
Ihr Hugo.
    Bildrechte © University Library, Cambridge