Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 19. 8. 1918
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [19. 8. 1918 – 23. 8. 1918?]
Adam, Robert
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, 96.34.2/12
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, Kuvert, 1.495 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift (Korrektur und Nachschrift)
Zufügungen
Versand Stempel 1:
  • Ort: Wien
  • Datum: 19. VIII. 18
  • Zeit: 3
Textzeuge 2
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, 85.1.1621
Typ Brief
Beschreibung Durchschlag, 2 Blätter, 2 Seiten, Kuvert, 1.495 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine
Handschrift Bleistift, lateinische Kurrentschrift (Beschriftung »Adam« und »Kr itik «)

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Robert Adam, 19. 8. 1918. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02298.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02298«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02298.html |titel=Arthur Schnitzler an Robert Adam, 19. 8. 1918 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1918-08-19 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 19. 8. 1918

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Arthur Schnitzler an Robert Adam, 19. 8. 1918

|Dr. Arthur Schnitzler
|Herrn Robert Adam Pollak

|Dr. Arthur Schnitzler
19. 8. 1918.

Verehrtester Herr Doktor.

Bei der Lektüre Ihres »Yppl« habe ich mich recht wohlbehagt. Die Milieuschilderung ist hübsch gelungen, vielleicht etwas zu sehr biedermeierisch geraten, wenn auch nicht ganz ohne moderne Durchleuchtung. Die Charakteristik ist fein, nur der Held kommt, wie das ja so häufig der Fall ist, etwas blässlich heraus. Die Chargen sind am besten, besonders der Almeseder, auch der Hans Sachshafte Präsident hat mir ganz wohl gefallen.
Ob sich die Idylle auf dem Theater würde behaupten können, ist schwer vorher zu sagen. Dazu hat sie vielleicht doch nicht Eigenart und Kraft genug. Auch bin ich zweifelhaft, ob die Wiederholung der Situation des 2. Aktes im 4. (Probe) glückliche Wirkung tun möchte. Immerhin sollten Sie einen Versuch mit dem |Stück machen und vielleicht könnte man eine kleine Bühne – ich meine eine räumlich kleine wie etwa die Kammerspiele – dafür interessieren. Wenn es Ihnen Recht ist, will ich gerne den Regisseur Dr. Rosenthal auf Ihr Stück aufmerksam machen, das ich Ihnen hiemit mit bestem Danke zurückstelle. Wir reden wohl noch ausführlicher darüber. Von Mitte September an stehe ich gerne zur Verfügung.
Herzlichst grüssend
Ihr
Das Stück liegt Ihrem Wunsch gemäss zum Abholen bei mir bereit.
[handschriftlich:] Vielen Dank für das Verzeichnis. Wie viel Mühe haben Sie sich gemacht – ich bin ganz gerührt. Einige der Bücher würden mich sehr interessieren, – besonders Mönckenmüller u Ferrioni – dazu nächstens. A. S.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar