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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 1. 10. 1918
Adam, Robert
Wien
Empfang: [1. 10. 1918 – 5. 10. 1918?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 1
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.006 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift beschriftet: »Adam«
2) mit rotem Buntstift zwei Unterstreichungen
Ordnung von unbekannter Hand nummeriert: »7«
Textzeuge 2
Signatur A, Wien, Österreichische Nationalbibliothek, Cod.ser. 52.269, 223 recto
Typ Brief
Beschreibung Maschinenschriftliche Abschrift, 1 Blatt, 1 Seite, 1.006 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Robert Adam an Arthur Schnitzler, 1. 10. 1918. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02306.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02306«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Dienstag, 1. 10. 1918

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Mikroverfilmung des Nachlasses

Mappe A107

Ankündigungstext für Die Schwestern oder Casanova in Spa. Lustspiel in Versen, Deutsche Rundschau Berlin

Weiteres

Robert Adam an Arthur Schnitzler, 1. 10. 1918

|Wien, am 1. Oktober 1918

Hochverehrter Doktor!

Ich vermute Sie von Ihrer Reise, die Ihnen hoffentlich Erholung gebracht hat, bereits nach Wien zurückgekehrt und frage mich an, ob und wann Sie ein Besuch nicht stören würde. Es wäre mir sehr lieb, wenn ich über das Stück »Yppl« und über die Frage, ob nicht jetzt Schritte möglich wären, den »Neidhard« dem Burgtheater näherzubringen, mit Ihnen sprechen könnte. Darf ich Ihnen hiebei eines der Bücher über jugend|liche Verbrecher (und welches?) mitbringen?
Meine Urlaubswoche verlebte ich, vom Wetter nicht sehr begünstigt, in der Welser und Linzer Gegend; die Wanderungen waren, da ich zwei Laib Brot im Rucksack mitschleppen mußte, einigermaßen beschwerlich, die Ernährungs- und Unterkunftsfragen nicht immer leicht zu lösen. Immerhin gab es schöne Stunden in Wilhering, Ottensheim, Eberstall-Zell, Vorchdorf, St. Florian und auf dem stlingberg. Näheres – falls Sie es interessieren sollte – hoffe ich Ihnen münd|lich mitteilen zu können.
Mit den ergebensten Grüßen Ihr
DrRAdam
    Bildrechte © University Library, Cambridge