Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 21. 12. [1918?]
Hofmannsthal, Hugo von
Wien
Empfang: [21. 12. 1918 – 25. 12. 1918?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 43
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.098 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift die Jahreszahl ergänzt: »19«
2) mit rotem Buntstift zwei Unterstreichungen
Ordnung 1) mit Bleistift von Frieda Pollak (?) mit dem Buchstaben »A« (Abgeschrieben/Abschrift) gekennzeichnet
2) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »«
3) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »385«
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 228–229.

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 21. 12. [1918?]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02317.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02317«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02317.html |titel=Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 21. 12. [1918?] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1918-12-21 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 21. 12. 1918

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 21. 12. [1918?]

|21. XII.

mein lieber Arthur

recht sehr freu ich mich heute abend ein Stück von Ihnen, eine Ihrer stärksten u. glücklichsten Arbeiten wie ich glaube, spielen zu sehen. Ein solcher Abend bindet, über den Abgrund des Geschehens hinweg, die Jahre an die Jahre und erweckt ein kaum definierbares Gefühl: dass ein Teil von uns doch all diesem Geschehen entrückt und von all dem |unberührbar ist.
Sehr lieb war’s mir auch den »Casanova« von Ihrer eigenen Hand und mit Ihrem Namenszug zu empfangen – so gibt es doch Dinge u. Bezüge die sich nicht verändern.
Sehr gern, lieber Arthur, möchte ich Sie aber doch wiedersehen. So unbequem es ist, ich komme gerne |hinaus. Vormittags einmal – ich glaube, aus früheren Zeiten, das stört Sie nicht in der Arbeit.
Ich schrieb Ihnen das vor ein oder zwei Wochen, damals waren aber noch die Proben vor Ihnen so haben Sie mir wahrscheinlich deswegen nicht geantwortet.
Ich bin die Tage 28 29 30 31 in Wien zur Verfügung. Bitte schreiben |Sie auf einer Karte in die Stallburggasse, an welchem von diesen Tagen Sie mich sehen wollen.
Ich würde dann trachten 10 ½ draußen zu sein.
Herzlich Ihr
Hugo.
    Bildrechte © University Library, Cambridge