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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 27. 2. 1919
Engländer, Georg
Wien
Empfang: [27. 2. 1919 – 3. 3. 1919?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.2889
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.405 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit rotem Buntstift zwei Unterstreichungen

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Georg Engländer an Arthur Schnitzler, 27. 2. 1919. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02321.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02321«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 27. 2. 1919

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Weiteres

Georg Engländer an Arthur Schnitzler, 27. 2. 1919

|Georg Engländer Wien, den 27/2 19
Betrifft: Nachlaß Peter Altenberg.

Geehrter Meister!

Erst heute kann ich meinen tiefinnigsten Dank für die so schönen & ehrenvollen Worte abstatten, die Sie werther Meister anlässlich Ihrer Condolenz meinem Bruder gespendet; lt. innliegendem Kouvert dessen letzter sichtbarer Stempel d. 22/II trägt, hat der Brief eine beinahe 8wöchentliche Wanderung durchgemacht bevor er gestern an mich gelangte; so kann ich den Scheine löschen, als hätte ich, so werthvolle Freunde & Gönner Peters nicht, sofort u. zu allererst berücksichtigend, in ergebenster & dankbarster Art, mit Erdwiederung bedacht.
Ich wünschte Meister, Ihre prognostische Werthung, möge in Erfüllung gehen, ich will selbst Alles, als Nachlasserbe, auch dazu thun & denke noch in den folgenden Jahren noch 2 oder 3 |Bände mit Hinterlassenem, ausführlicher Biographie, Briefen an Freunde & Freundinnen in seinem Sinne erscheinen zu lassen; auch will ich durch Vorträge den Kreis der ihn Verstehenden erweitern.
Mittwoch, d. 5 März ½ 61 findet der erste Abend statt, dem ich ein selbst gewähltes Programm mehr lyrischen Charakters & doch sehr abwechslungsreich bestimmt habe; ich habe mir erlaubt Ihnen werther Meister 2 Sitze zugehen zu lassen, wäre besonders geehrt wenn Sie davon Gebrauch machen, um Ihr mir besonders maassgebendes Urtheil für diese Form der beabsichtigten litterarischen Popularisirung des Verewigten, erfahren zu können.
In grösster Hochachtung
Ihr ganz ergebenster
G. Engländer
  1. 1 Kl. Konzerthaus-Saal.
    ½ 6 Uhr5/III 19.
Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar