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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 8. 12. [1919]
Hofmannsthal, Hugo von
Rodaun
Empfang: [9. 12. 1919 – 13. 12. 1919?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 43
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.147 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift die Jahreszahl ein zweites Mal ergänzt: »19«
Ordnung 1) mit Bleistift von Frieda Pollak (?) mit dem Buchstaben »A« (Abgeschrieben/Abschrift) gekennzeichnet
2) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »«
3) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »384«
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 289.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Hugo Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 8. 12. [1919]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02332.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02332«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02332.html |titel=Hugo Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 8. 12. [1919] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1919-12-08 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 8. 12. 1919

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Weiteres

Hugo Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 8. 12. [1919]

|R. 8 XII 19.

mein lieber Arthur

ich dank Ihnen schön für den Brief den Sie mir nach Aussee geschrieben haben.Ich bin nun zurück und wünsche mir, wie herzlich, Sie zu sehen.Aber ich bin selten in der Stadt – Gerty und die Kinder weit öfter, ich aber hab mir hier ein ganz kleines Zimmer bei Rodauner Leuten gemiethet das sich mit Holz erträglich heizen lässt und so bleib ich so viel als möglich heraußen, eine leidliche Productivität im Fluss zu halten, denn ich kenne mich vor angefangenen Dingen, Plänen u. Scenarien wirklich |nicht aus und muss sehen, dass alles weiter kommt. (Von Ihrem Casanovastück höre ich übrigens dass es besonders reizend fröhlich u. erfreuend ist, und dass es bald gespielt wird, melde mich also hiemit für die Première.)
Wie sehe ich Sie aber mit alledem? Welche Stunde, mit Olga in die Stadt zu uns zu kommen ist denn Ihnen u. ihr halbwegs convenierend?
Sie sind der Mann der strengen Einteilung, ich bin, wenn ich in der Stadt bin, alle Wochen 1 ½ – 2 Tage, dann ganz frei! Also schreiben Sie mir ein Wort, wie Sie’s beide wollen, ob Sie zu einem sehr bescheidenen Nachtmahl kommen wollen, das wäre das Gemütlichste – oder wie immer! Ihr Hugo.
    Bildrechte © University Library, Cambridge